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Pressespiegel:

Düren, 31. Juli 2008
aus Aachener Nachrichten vom 31.07.2008

Rostbratwurst und ´nen halben Meter Pudel

Düren. Am Donnerstag war Gästetag auf der Annakirmes, wie immer donnerstags übrigens, und viele Promis aus dem Dürener Land machten wieder den Rummel an der Aachener Straße unsicher.

Etliche Kommunalpolitiker waren mit von der Partie, Landesinnenminister Dr. Ingo Wolf, Regierungspräsident Hans-Peter Lindlar waren da und Staatssekretär Thomas Rachel auch.

Da wird geplaudert und Karussell gefahren, getrunken und gegessen, und es werden Erinnerungen wach. Aber was verbinden Dürener Promis eigentlich überhaupt mit ihrer Kirmes? Die «Nachrichten» fragten nach.

«Die Kirmes gehörte immer dazu. Da mussten wir jedes Jahr hin.» Brigitte Capune-Kitka ist ein echtes «Dürener Mädchen» und erinnert sich immer noch gerne daran, wie sie früher mit ihren Eltern und den drei Geschwistern über die Annakirmes gegangen ist.

«Mein Vater liebte Geisers Rostbratwürste und die Achterbahn. Das gab´s bei jeden Kirmesbesuch.» Eine ihrer Schwestern, so die FDP-Politikerin weiter, hätte immer großes Glück an den Losbuden gehabt.

«Die ist nie ohne Schmusedecke oder einen halben Meter Pudel vom Platz gegangen.» Und einmal, nachdem ihre Schwester wieder so einen großen Gewinn gemacht hatte, hätte ihr Vater dann zu ihrer Mutter gesagt: «Gretel, pack die Kinder ein, wir gehen nach Hause. Das ist mir zu peinlich.» Brigitte Capune-Kitka: «Das war schon traurig. Weil wir da von der Kirmes nichts hatten.»

Auch Bürgermeister Paul Larue ist als kleiner Steppke immer gerne auf die Kirmes gegangen - wegen der vielen Karussells und dem leckeren Essen. Allerdings nie gerne ohne seine Eltern.

«Mit drei sollte ich mal mit meinen Großeltern auf den Kirmesplatz. Aber nach ein paar Schritten bin ich schreiend wieder zu meiner Mutter zurückgelaufen. Die musste einfach mit.»

Auch Pfarrer Dieter Sülzen kann sich an viele Kirmesbesuche während seiner Kindheit erinnern. «Ich bin sehr, sehr gerne über den Kirmesplatz gegangen. Aber die hohen Karussells habe ich mir immer nur aus der Ferne angeschaut.

Da hatte ich zu viel Angst, um da drauf zu gehen. Aber die Raupe und Autoselbstfahrer habe ich geliebt.» Von den Eltern, erinnert sich Sülzen weiter, hätte es auch immer Kirmesgeld gegeben. «Und wir haben gerne Bratwürste gegessen. Und das mache ich heute auch immer noch.»

Die Dürener SPD-Landtagsabgeordnete, Liesel Koschorreck, ist erst in den letzten Jahren ein echter Kirmesfan geworden. «Als Kind habe ich andere Sachen lieber gemacht.»

Trotzdem sei sie natürlich auch mit ihren Eltern immer einmal über die Annakirmes gegangen. «Das Tollste für mich war dabei dann das Kinderkarussell. Und natürlich das leckere Eis, das es immer auf dem Kirmesplatz gab.»

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