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Pressemitteilung:

Düren, 21. November 2008

„Schüler müssen auslöffeln, was Landesregierung verbockt“

Liesel Koschorreck (SPD) fordert Unterstützung für Dürener Initiative
Düren/Düsseldorf. „Was alles auf dem Rücken unserer Kinder und Schüler ausgetragen wird, geht auf keine Kuhhaut mehr“, zeigt sich Liesel Koschorreck (MdL) empört über den neuesten „schlechten Witz“ aus der Landeshauptstadt. Gemeint ist damit die Anweisung der CDU-Schulministerin Barbara Sommer an die Bezirksregierungen zur Versetzung aller Schüler der neunten Klassen an den Gymnasien. „Zum Schuljahresende sollen alle in die 10. Klasse aufsteigen“, so die Dürener Politikerin. Grund hierfür sei: „Die neunte Klasse, in die potentielle Sitzenbleiber zurückversetzt würden, ist die erste Klasse des Turbo-Abis.“ Die Schüler seien dann, wegen des dichteren Lehrpensums, schon weiter fortgeschritten. „Ein Wiederholen wird dadurch für die Schüler unmöglich“, kritisiert Koschorreck das von der schwarz-gelben Landesregierung auf den Weg gebrachte Turbo-Abi und dessen Folgen: „Eltern und Schüler fragen sich schon lange, wie sie mit der enormen Unterrichtsverdichtung durch die Verkürzung der Sekundarstufe umgehen sollen.“

Jetzt habe Ministerin Sommer einen Verschlag gemacht, „über denn man eigentlich nur lachen kann, wenn es nicht so traurig wäre“, sagt die SPD-Politikerin aus Düren. „Wenn die Schüler den Stoff nicht packen, sollen sie zwei Jahre zurückversetzt werden, oder zur Gesamtschule wechseln. Und wieder einmal müssen Schüler die Suppe auslöffeln, die ihnen die Landesregierung eingebrockt hat“, so die Landtagsabgeordnete weiter.

Engagement und Weitblick
Außerdem erwarte man von der Landesregierung eine klare Perspektive für die Abi-Jahrgänge 2013. Was das Problem fehlender Studienplätze beträfe, so müsse ein Masterplan erstellt werden. „Daran sollen aber auch die Hochschulen und die regionalen Akteure zum Thema Doppelte-Abiturjahrgänge mitarbeiten“, fordert die Politikerin. Von Beginn an unterstützt sie die Dürener Eltern-Initiative „Doppelte-Abiturjahrgänge“. Sie bewundere das Engagement und den Weitblick dieses Arbeitskreises, so Koschorreck. „An den Gymnasien gegründet, sucht diese Gruppe aber nach Lösungen für alle Schüler in Düren, egal, welche Schulform sie besuchen.“ Diese Initiative sähe Problemstellungen im Gesamtzusammenhang, in Düsseldorf sei man dazu leider nicht in der Lage, bilanziert die Sozial-Politikerin.


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