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Pressemitteilung:

Düren, 28. November 2007

Gleiche Chancen für alle zum Schulstart

SPD fordert Starterpaket für Kinder aus bedürftigen Familien
In Jülich sammelten zum Schuljahresbeginn das Sozialamt, die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen und weitere Organisationen Geld für Schulbücher bedürftiger Familien. In Düren war das Freiwilligenzentrum federführend, damit Ranzen, Stifte und Hefte für Kinder aus Hartz IV-Familien angeschafft werden konnten.
"So dankbar ich für alle diese Initiativen bin, die Situation insgesamt ist beschämend für unser Land," beschreibt die Landtagsabgeordnete Liesel Koschorreck das Problem. In den neuen Regelsätzen sind keine ausreichenden Mittel für Schulbedarf eingerechnet. Auch werden besondere Bedarfe nicht mehr ausreichend berücksichtigt. "Daher fordere ich, dass bedürftige Familien zu Beginn eines Schuljahres ein Starterpaket von 150 Euro erhalten sollen. Arme Kinder werden sonst gleich zu Beginn ihrer Schullaufbahn stigmatisiert. Wir können nicht immer nur über Armut von Kindern lamentieren. Durch dieses Starterpaket kann immerhin ein akutes Problem konkret gelöst werden."
Die SPD hatte auf ihrem Bundesparteitag mehrere Anträge zum Thema Kinderarmut mit großer Mehrheit beschlossen. Auch die Kreis-Dürener SPD-Delegation stimmte für die Verbesserungen. Der Parteivorstand der SPD hat bereits einige Forderungen umgesetzt. Durch eine Bundesratsinitiative sollen die Gesetze entsprechend verändert werden.
"Jetzt müssen wir dafür sorgen, dass diese Initiative auch in Nordrhein-Westfalen mitgetragen wird. Rüttgers und seine Minister erklären in der Öffentlichkeit immer nur ein "müsste, könnte, sollte". Wenn die CDU-FDP-Koalition es erst meint, dann muss sie unser Startergeld zum Schulanfang für die ärmeren Kinder und Jugendlichen im Bund unterstützen," fordert Koschorreck.

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