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Pressemitteilung:

Düren, 21. November 2007

Schülerzahlen im Kreis Düren sinken dramatisch

SPD: Gemeinschaftsschule ist die richtige Antwort
Kreis Düren. Die Schülerzahlen werden im Kreis Düren bis zum Jahr 2016 um 18,93 Pro-zent sinken. Dies müsse Konsequenzen auf die Gestaltung der zukünftigen Schulland-schaft in einem ländlichen Gebiet, wie dem Kreis Düren haben, fordert der Vorsitzende der SPD im Kreis Düren, Dietmar Nietan. Für die SPD sei die Gründung von Gemein-schaftsschulen die richtige Antwort auf die demographische Herausforderung.

Insgesamt werden im Jahre 2016 nur noch 27.500 Kinder und Jugendliche die Schulen im Kreisgebiet besuchen. „Das sind dann 6.407 Schülerinnen und Schüler weniger als noch im letzten Jahr", berichtet der SPD-UB-Vorsitzende. Das Landesamt für Datenver-arbeitung und Statistik habe die aktuellen Zahlen in Düsseldorf veröffentlicht, demnach in ganz Nordrhein-Westfalen die Zahl der Schülerinnen bis 2016 durchschnittlich um 15,6 Prozent sinke. "Mit dem Rückgang um 18,93% befindet sich Düren je nach Sichtweise im oberen oder im unteren Drittel des Landes", so Nietan weiter.

"Wir haben in der SPD mit der Gemeinschaftsschule ein Konzept entwickelt, das nicht nur auf Sitzenbleiben, Abschulen und soziale Auslese reagiert, sondern auch das Prob-lem sinkender Schülerzahlen löst". Bei der Ausarbeitung der Gemeinschaftsschule sei ein wesentlicher Punkt die Berücksichtigung der demographischen Entwicklung gewesen. "Nicht nur bei uns im Kreis Düren, sondern in ganz NRW spitzt sich die Situation drama-tisch zu. Aber die CDU-geführte Landesregierung beharrt auf dem alten dreigliedrigen Schulsystem und sperrt sich gegen jede Weiterentwicklung", kritisiert der SPD-Politiker.

In der Sekundarstufe I werde der Schülerbestand Kreis Düren besonders stark um 24,01 Prozent zurückgehen. Hier steht der Kreis Düren an 9. Stelle im Land. Nietan: "Man kann sich leicht ausrechnen, dass ein Rückgang der Schülerzahlen in den Klassen 5 bis 10 um 4.500 Schülerinnen und Schüler neue Ansätze in der Schullandschaft notwendig macht." Das SPD-Modell der Gemeinschaftsschule biete alle Bildungsgänge - vom Hauptschul-abschluss bis zum Abitur - unter einem Dach an. Dabei würden alle Kinder nach der Grundschule in Klasse 5 und 6 weiter gemeinsam lernen. Nietan: "Frühestens ab Klasse 7 werden die Schülerinnen und Schüler dann in Haupt-, Real- oder Gymnasialklassen getrennt unterrichtet. Dadurch haben alle Kinder und Jugendlichen die gleichen und die besten Bildungschancen. Dadurch haben die Eltern für ihre Kinder ein wohnortnahes Schulangebot für alle Bildungsgänge."

Die SPD im Kreis Düren wolle über das Thema "Beste Bildung" mit allen interessierten Eltern und den Lehrerinnen und Lehren weiter im Gespräch bleiben. Die nächste Gele-genheit besteht am kommenden Montag, 26.11. in Vettweiß-Gladbach. In der Gaststätte "Zum Neffeltal", Petrusstraße. referiert Jochen Ott, Lehrer und Mitglied des Präsidiums der NRWSPD über das sozialdemokratische Modell der Gemeinschaftsschule.

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