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Pressemitteilung:

Düren, 10. Oktober 2007

Koschorreck hofft auf rasche Schritte zur Bekämpfung der Kinderarmut

"Wir sind froh, dass endlich auch Landrat Spelthahn den Ernst der Lage erkannt hat und bereit ist, umfassend gegen Kinderarmut vorzugehen," kommentiert Liesel Koschorreck MdL das Ergebnis der gestrigen Sitzung des Kreisausschusses. Der erneute Versuch der SPD-Kreistagsfraktion, mit Anträgen und Anfragen zu Kinderarmut und zum Sozialentwicklungsplan das Thema voran zu bringen, scheint nun endlich von Erfolg gekrönt.
"Trotzdem bleibt es beschämend, dass Spelthahn erst durch die Veröffentlichung des Familienatlases der Bundesregierung zu diesem Schritt bewogen werden konnte. Der Bericht war für den Kreis Düren verheerend ausgefallen. Nicht nur wurde er als "passive Region" in Punkto Familienfreundlichkeit eingestuft, der Kreis schnitt auch in allen Handlungsfeldern schlechter ab als der Durchschnitt der Nachbarkreise.
Die SPD fordert schon seit vielen Jahren die Weiterentwicklung der Sozialberichterstattung für den Kreis Düren und die Ableitung von konkreten Maßnahmen aus den Analysen. "Leider sind uns viele Jahre verloren gegangen. In vielen Bereichen herrscht der Kinder- und Familienpolitik herrscht seit acht Jahren Stillstand," so Koschorreck weiter.
"Jetzt kommt es darauf an, dass den Ankündigungen Spelthahns auch Taten folgen. Im Interesse der betroffenen Kinder und Familien und des ganzen Kreises sind wir gerne bereit, mit den anderen Fraktionen und den Experten aus der Verwaltung, den Institutionen und Verbänden intensiv zusammen zu arbeiten," kündigt Gudula Metz, Sozialexpertin der Kreistagsfraktion an. "Wir müssen uns als Kreis immer wieder Fragen, ob wir die richtigen Prioritäten für die Zukunft setzen. Bei Kindern und Familien ist das Geld auf jeden Fall gut angelegt. Dies lässt sich bei anderen Projekten des Landrats nicht behaupten."

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