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Pressemitteilung:

Düren, 07. September 2007

Ist Schweigen als Zustimmung zu deuten?

Liesel Koschorreck (SPD) vermisst Stellungnahme von Wirtz (CDU) und Seel (CDU) zu „Kibiz“
Düsseldorf/Düren. „Kibiz ist Müll“ war auf Plakaten vor dem Dürener Rathaus zu lesen. Die Vorbehalte aus der Bevölkerung gegenüber dem Entwurf des Kinderbildungsgesetzes können nicht mehr übersehen werden. „800 große und kleinen Demonstranten und Experten in eigener Sache können nicht irren“, so die Landtagsabgeordnete Liesel Koschorreck (SPD). Geirrt habe sich im Vorfeld in Düren lediglich die CDU. Doch zum Glück seien diese Zeiten zumindest bei einigen Christdemokraten vorbei, freut sich die Sozialexpertin über den Sinneswandel von Thomas Floßdorf und Karl Albert Eßer. „Schön, dass die vielfältigen Proteste der Eltern und Erzieher jetzt endlich auch bei der CDU in Düren angekommen zu sein scheinen. Es reicht jedoch nicht, öffentlich Krokodilstränen vergießen“, sagt Koschorreck. Sie fordert Floßdorf und Eßer – die beide für die CDU im Stadtrat sitzen – auf, ihre Bedenken auch den Kollegen im Landtag mitzuteilen und auf deren Entscheidung einzuwirken: „Die CDU-Landtagsabgeordneten Seel und Wirtz aus dem Kreis Düren werden mit entscheiden, ob dieses Chaos-Gesetz Wirklichkeit wird“. Verwundert zeigt sich Koschorreck darüber, dass sich weder Rolf Seel noch Josef Wirtz bis dato in Sachen Kibiz geäußert haben. „Soll dieses Schweigen als Zustimmung für ein Gesetz gewertet werden, das in höchstem Maße unsozial und unmoralisch ist?“
Am Samstag, 15. September, findet vor dem Landtag in Düsseldorf ab 14 Uhr eine landesweite Demo statt. „Und wer weiß, vielleicht habe ich mich ja geirrt“, schmunzelt Liesel Koschorreck, „und die Herren Seel und Wirtz stehen dort in der ersten Reihe.“

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