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Pressemitteilung:

Düren, 04. September 2007

Aussortiert: Schwarz-gelbe Landesregierung will gute Schulen nur für wenige

"Aussortieren und Abschulen, Samstagsunterricht statt Ganztagsunterricht - das sind die Stichworte, mit denen die schwarz-gelbe Landesregierung in Nordrhein-Westfalen Schulpolitik gestaltet", kritisierte die SPD-Landtagsabgeordnete Liesel Koschorreck. "Die derzeitige Entwicklung in der nordrhein-westfälischen Schullandschaft macht mir große Sorgen. Ich kann verstehen, dass viele Eltern und Lehrer Angst vor dem Ende der Grundschulzeit haben, wenn für ihre erst neunjährigen Kinder bereits die Entscheidung für die weitere spätere Schullaufbahn fällt. Kinder werden dann künftig mit neun Jahren in Schubladen einsortiert, aus denen sie kaum noch herauskommen. Schwarz-Gelb zementiert eine ungerechte Auslese von Kindern. Deshalb wollen wir für alle Kinder längere gemeinsame Lernzeiten in einer Gemeinschaftsschule, die alle Bildungsgänge und -abschlüsse - vom Hauptschulabschluss bis zum Abitur - umfasst. Dabei geht es uns um pragmatische, orts- und stadtteilgenaue Lösungen." Die innere Organisation der Gemeinschaftsschule sei dann eine gemeinsame Entscheidung der Schulen, Schulträger und Eltern.

Als Unsinn bezeichnete Liesel Koschorreck den Vorwurf der CDU-Landtagsabgeordneten Seel und Wirtz, mit der Gemeinschaftsschule würde die SPD einen bewussten bildungspolitischen Amoklauf gegen die Schulkinder in NRW planen. "Wenn in der Gemeinschaftsschule Hauptschul-, Realschul- und Gymnasialklassen eingerichtet werden, erhöht das nicht die Zahl der Schüler, sondern nur die Zahl der Möglichkeiten, Kinder besser zu betreuen. Die Gemeinschaftsschule ist die Antwort auf die sinkenden Schülerzahlen.

Liesel Koschorreck: "Das die CDU in NRW so aufgeregt reagiert zeigt, dass eine eigene Idee für eine Schule der Zukunft nicht vorhanden ist. Auf die steigende Nachfrage nach Ganztagsangeboten an allen Schulformen und der Grundschulen haben CDU und FDP allerdings nur eine Antwort: Samstagsunterricht statt Ganztagsunterricht."

Die Landesregierung beschwört das gegliederte Schulsystem, obwohl viele Schulen, besonders viele Hauptschulen, trotz großer Anstrengungen um ihr Überleben kämpfen. Den Städten und Gemeinden, die trotz rückläufiger Schülerzahlen eine wohnortnahe Schule erhalten wollen, legt Schwarz-Gelb Steine in den Weg.

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