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Pressemitteilung:

Düren, 20. Juni 2007

Landesregierung hat Chance vertan

Statt Vorlage einer 2. Leitentscheidung nur vorläufige Ankündigung derselben
Düren/Düsseldorf. „Die lang ersehnte zweite Leitentscheidung der Landesregierung zur ehemaligen Ordensburg Vogelsang lässt immer noch auf sich warten“, sagt Liesel Koschorreck. Die Dürener Sozialdemokratin leitet einen Arbeitskreis im Landtag, der sich intensiv mit den Möglichkeiten einer zivilen Nutzung des ehemaligen NS-Prachtbaus auseinander gesetzt hat. „Die Anregungen, die Sachverständige in der Anhörung des Landtags am 6. Juni 2007 vorgetragen hatten, wurden einfach von der schwarz-gelben Landesregierung nicht wahrgenommen“, kritisiert Koschorreck. Es fehlten konkrete, finanzielle und inhaltliche Aussagen der schwarz-gelben Landesregierung, die Voraussetzung für weitere Planungen der Region und privater Investoren seien. Die Ordensburg sei die zweitgrößte architektonische Hinterlassenschaft des dritten Reiches und damit also ein Unikat, das unbedingt zu erhalten sei. In der Region habe man sich viele Gedanken über eine sinnvolle Nutzung gemacht, die sowohl der Geschichte des Ortes als auch den Interessen der Bürger gerecht wird. „Die Enttäuschung in der Region ist verständlich. Die Landesregierung hat einmal mehr die Chance verpasst, mit klaren Vorgaben eine Perspektive für die Burg Vogelsang im Zentrum des Nationalparks zu geben“, so die Politikerin aus Düren. „Daher kann die zweite Leitentscheidung nur der Vorbereitung einer dritten Leitentscheidung dienen."

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