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Pressemitteilung:

Düren, 08. Mai 2007

Die SPD will Gebührenfreiheit vom Kindergarten bis zu Hochschule

Aachen. «Die SPD will Gebührenfreiheit vom Kindergarten bis zu Hochschule, denn Bildung darf nicht am Geldbeutel der Eltern scheitern», forderte Hannelore Kraft, Vorsitzende der NRW-SPD, beim 3. frauenpolitischen Brunch der Regio-SPD im Aachener Ludwig-Forum. «Natürlich kostet das, aber wir müssen politische Prioritäten setzten.»

Kritik übte die SPD-Landesvorsitzende an der «Überschriften- und Schaufensterpolitik der schwarz-gelben Landesregierung» und an der Ministers Armin Laschet. Mit dem neuen Kinderbildungsgesetz (KiBiz) würden die Gruppen größer, die Qualität der Betreuung schlechter, die Elternbeiträge höher und die Entscheidungsfreiheit für einen Kindergarten eingeschränkt.

«Frauen sollen wählen können», so Kraft, «wir müssen Betreuungsplätze zur Verfügung stellen, damit diese Wahlfreiheit entsteht.» Die SPD fordere daher einen Rechtsanspruch auf einen Ganztagsplatz ab dem 1. Geburtstag.

Auch im nordrhein-westfälischen Schulsystem sieht die SPD-Politiker Probleme. «Die frühe Selektion ist falsch», konstatierte sie in ihrem Vortrag und plädierte für eine Gemeinschaftsschule, in der alle Kinder bis einschließlich zur 6. Klasse gemeinsam unterrichtet werden.

Weiterer Kritikpunkt: Seitdem die Studenten mit einigen Hundert Euro pro Semester rechnen müssten, sei ein deutlicher Rückgang der Anmeldungen zu verzeichnen. «Aber wir brauchen mehr Hochschulabsolventen, nicht weniger», so Kraft.

„Wir freuen uns, mit Hannelore Kraft eine solch überzeugende und tatkräftige Frau an der Spitze zu haben. Mit ihr können wir wohlgemut in den Landtagswahlkampf ziehen,“ kommentierte [Liesel Koschorreck MdL] den Auftritt der Landes- und Fraktionsvorsitzenden.

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