Seitenanfang

Hauptnavigation




Zusatzinformationen

Liesel Koschorreck auf Facebook


Hauptinhaltsbereich

Pressemitteilung:

Düren, 20. März 2007

Warum sagt der Landrat die Unwahrheit?

Liesel Koschorreck (SPD) liegen Informationen des Familienministeriums vor
Kreis Düren. In Punkto „Mehrgenerationenhaus“ bleiben im Kreis Düren Fragen offen. Drei Institutionen hatten sich für das Projekt des Bundesfamilienministeriums interessiert. Die Evangelische Gemeinde zu Düren, die Evangelische Gemeinde Aldenhoven und das Katholische Bildungsforum Düren. Das Bundesministerium hatte das Katholische Bildungsforum unter Leitung von Helga Contzen als Favoritin bewertet. „Man hätte im Vorfeld die politischen Gremien hinzuziehen und die Einrichtungen und deren Konzepte prüfen müssen“, kritisiert Liesel Koschorreck (SPD) das Verfahren. Von dieser Kritik will Landrat Wolfgang Spelthahn (CDU) nichts wissen. Die Kommune sei vom Ministerium um Stellungnahme gebeten worden, so Spelthahn in einem Schreiben an die SPD-Kreistags-Fraktion. Und weiter: „Bei einem negativen Votum der Kommune oder des Landkreises erfolgt grundsätzlich keine Förderung.“ Dies sei definitiv gelogen, sagt Liesel Koschorreck. Die Landtagsabgeordnete hat sich bei Fachleuten aus dem Bundesministerium informiert. Dort heißt es, grundsätzlich sei man an einem Konsens vor Ort interessiert. Bei mehreren Möglichkeiten vor Ort sei man an einem Votum der ansässigen politischen Gremien interessiert, um sich ein besseres Bild machen zu können. „Eine Förderung ist auch dann möglich, wenn sich die Kommune gegen ein Projekt entscheidet“, so die Sozialdemokratin. „Dann wäre im April diesen Jahres in einem zweiten Auswahlverfahren entschieden worden.“ Liesel Koschorreck sieht viele Fragen unbeantwortet. Warum hat der Landrat im Vorfeld kein Interesse an einer Beurteilung der Einrichtung durch politische Gremien gehabt? Warum sagt der Landrat in Bezug auf die Fördermöglichkeiten die Unwahrheit? Vielleicht können diese Fragen ja zum Teil in der Kreisausschusssitzung am Dienstag, den 20. März, beantwortet werden.

Zum Seitenanfang