Seitenanfang

Hauptnavigation




Zusatzinformationen

Liesel Koschorreck auf Facebook


Hauptinhaltsbereich

Pressemitteilung:

Düren, 12. Februar 2007

Frühwarnsystem auch im Kreis Düren geplant

Liesel Koschorreck (SPD) freut sich: Zusammenarbeit wird intensiviert
Kreis Düren: Nicht nur der traurige Fall von Kevin aus Bremen hat gezeigt, wie wichtig ein wirksamer Kinderschutz in Deutschland ist. Jetzt habe die Landesregierung ein Handlungskonzept erarbeitet, das den Forderungen von allen vier Fraktionen Rechnung trägt", so die Landtagsabgeordnete Liesel Koschorreck (SPD). Als Mitglied des Ausschusses für Generationen, Familie und Integration ist die Politikerin aus Birkesdorf mit diesem Thema betraut. "Erklärtes Ziel muss es sein, alle Möglichkeiten zu nutzen, Kinder vor Gewalt, Verwahrlosung und Misshandlung zu schützen." Dazu gehöre die bereits bestehende Zusammenarbeit von Jugendhilfe, Kindergarten, Schule, Kinderärzten, Hebammen und den Gesundheitsämtern zu intensivieren.
"Auch im Kreis Düren haben sich die Mitglieder der Gesundheitskonferenz dazu entschlossen, zum Thema "Verbesserung des Frühwarnsystems für gefährdete Kinder" eine Arbeitsgruppe zu bilden", freut sich Liesel Koschorreck.
Vorsorgeuntersuchungen sollten verpflichtend werden, so die Expertin. Bei der Anmeldung der Kinder in Kita solle ein Vorsorgeheft vorgezeigt werden. "Sinnvoll ist es auch, junge Eltern direkt nach der Geburt bei einem persönlichen Besuch über Hilfsmöglichkeiten vor Ort zu informieren - ähnlich wie es bereits in Gütersloh und Dormagen läuft." Das Konzept sähe ferner vor, die unter der rot-grünen Landesregierung initiierten "sozialen Frühwarnsysteme" auszubauen. "Dabei ist es wichtig, dass die Kommunen für diesen erweiterten Aufgabenkomplex aber auch die notwendigen Ressourcen vom Land erhalten."

Zum Seitenanfang