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Pressemitteilung:

Düren, 04. Dezember 2006

Kulturarbeit an gesellschaftliche Veränderung anpassen

Antrag der SPD-Landtagsfraktion zu "Kultur und Alter"
Aufgrund einer Initiative der SPD-Landtagsabgeordneten Liesel Koschorreck hat die SPD-Landtagsfraktion einen Antrag gestellt, der darauf abzielt, daß die Kultur sich auf eine älter werdende Gesellschaft einstellen muss. Die Abgeordnete ist in ihrer Fraktion Sprecherin für die Seniorenpolitik. "Mit dem vorliegenden Antrag", so Liesel Koschorreck, "wird die Landesregierung aufgefordert, Konzepte für eine neue Kulturarbeit vorzulegen."


"Kultur muss sich auf eine älter werdende Gesellschaft einstellen. Der demographische Wandel verändert die Gesellschaft, aber auch die Lebensweise der vielen älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger ändert sich. Daher muss sich auch die Kulturarbeit für diese Zielgruppe neu aufstellen. Es müssen neue Ansätze entwickelt werden, die das Interesse der älteren Menschen an kultureller Teilhabe ernst nehmen und sie befähigen selbst kulturell aktiv zu werden", so Liesel Koschorreck.

Dabei gehe es nicht allein um den Zugang zu Einrichtungen der Hochkultur, sondern besonders um das vielfältige Aktivitätsspektrum der Breitenkulturarbeit. "Vorhandene Potentiale werden von der Landesregierung bisher nicht genutzt", erklärte die SPD-Kulturpolitikerin. Dies gelte im Besonderen für das vielfältige ehrenamtliche Engagement im kulturellen Bereich. Es müssten Mittel und Wege gefunden werden, so Koschorreck, solche Leistungen mit einer besonderen Wertschätzung zu versehen und sie durch Weiterbildung und Qualifizierung von aktiven Senioren und Seniorinnen aufzuwerten. Handlungsbedarf bestehe zudem bei der Einbeziehung älterer Menschen mit Migrationshintergrund. Koschorreck: "Deren künstlerische Arbeit in Kooperation mit der bestehenden Kultur ist als identitätsstiftend und nicht als identitätsbrechend zu verstehen."


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