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Pressemitteilung:

Düren, 25. September 2006

Sofortprogramm für mehr Ausbildungsplätze

SPD im Kreis Düren schließt sich DGB-Forderung an
Mehr als 120.000 Jugendliche sind zur Zeit in NRW auf der Suche nach einem Ausbildungs- oder Arbeitsplatz. Viele davon haben schon mehrere sogenannte Warteschleifen in schulischen oder außerbetrieblichen Maßnahmen gedreht. "Wir dürfen mit der Lebenszeit und der Motivation dieser jungen Menschen nicht länger unverantwortlich umgehen," fordert Liesel Koschorreck MdL, Stellv. Vorsitzende der SPD im Kreis Düren. "Wir unterstützen daher die Forderung des DGB nach einem Sonderprogramm des Landes in Höhe von 75 Millionen Euro".

Mit dem Geld soll die Ausbildungsbereitschaft der Arbeitgeber gefördert werden. Der weitere Rückgang betrieblicher Ausbildungsplätze sei nicht hinnehmbar. Die Unternehmen müssten ihrer Verantwortung endlich gerecht werden. "Die Landesregierung muss umgehend Ausbildungsgipfel auf regionaler Ebene einberufen, an der alle Akteure im Bereich der beruflichen Bildung beteiligt werden. Wo nicht genügend betriebliche Ausbildungsplätze zur Verfügung stehen, müssen es mehr berufsqualifizierende Angebote in außerbetrieblichen Einrichtungen und Berufskollegs geben. Diese Angebote müssen regional abgestimmt werden," so Koschorreck weiter. "Die jungen Menschen haben ein Recht auf Ausbildung und einen gesicherten Platz im Erwerbsleben. Wir dürfen sie nicht länger vertrösten".

Wichtig sei auch, dass Unternehmen junge Menschen nicht als Praktikanten ausbeuteten, indem sie monatelang ohne Bezahlung qualifizierte Tätigkeiten ausübten. "Wie schon der Juso-Kreisvorstand aufgezeigt hatte, betrifft dies nicht nur Hochschulabsolventen. Auch jungen Ausbildungsplatzsuchende werden so oft als billige Hilfskräfte missbraucht, ohne eine Perspektive zu erhalten" bemerkt Koschorreck abschließend.

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