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Pressemitteilung:

Düren, 23. Juni 2006

Wider besseres Wissen boxt Schwarz-Gelb das neue Schulgesetz durch

" Seit gestern trägt die Landesregierung die politische Verantwortung für die Folgen des umstrittenen neuen Schulgesetzes, das zu weniger Bildungsbeteiligung, zu weniger Chan-cengleichheit und weniger Durchlässigkeit führt. Entgegen der Meinung aller Fachleute und Kommunen hat Schwarz-Gelb den Koalitionsvertrag eins zu eins in ein Gesetz gegos-sen - nach der Devise: `Augen zu und durch´. Ohne Rücksichtnahme auf die Schulen wird das Gesetz durch das Parlament gepeitscht und mitten in den Sommerferien in Kraft ge-setzt", so die SPD-Landtagsabgeordnete Liesel Koschorreck.
Für Liesel Koschorreck steht fest: Schwarz-Gelb verkauft den Menschen eine Mogelpa-ckung. Denn, so ihr Fazit:
&61607; Durchlässigkeit im Schulsystem bleibt eine Worthülse, da das Gymnasium bewusst von allen anderen Schulformen abgekoppelt wird.
&
61607; Das Elternrecht bei der Wahl der weiterführenden Schule wird ausgehebelt.
&61607; Die Abschaffung der Grundschulbezirke verschärft die soziale Auslese und führt die Grundschulen in einen marktradikalen Wettbewerb.

"Ich bin enttäuscht, dass mein CDU-Kollege Josef Wirtz in einer namentlichen Abstim-mung für die Abschaffung der Grundschulbezirke gestimmt hat. Das Abstimmungsverhal-ten steht gegen jede pädagogische Vernunft, schlägt der Stadt ein wichtiges Steuerungs-instrument aus der Hand, wird einen unnötigen Bürokratieaufwand nach sich ziehen und die Erwartungen vieler Eltern enttäuschen. Was aber am schlimmsten ist: Mit dieser Ent-scheidung werden gute Grundschulen für Reiche und schlechte Grundschulen entstehen," so Liesel Koschorreck.

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