Seitenanfang

Hauptnavigation




Zusatzinformationen

Liesel Koschorreck auf Facebook


Hauptinhaltsbereich

Pressemitteilung:

Düren, 09. Mai 2006

Protest gegen Kürzungen bei den Regionalstellen Frau und Beruf

"Der berufliche Wiedereinstieg nach der Familienphase muss weiter unterstützt werden," forderten 50 SPD-Frauen aus der Regio Aachen bei einem Treffen am 7. Mai im Ludwig-Forum in Aachen. Am "Frauenpolitischen Brunch" der Regio-SPD nahmen auch Vertreterinnen aus dem Kreis Düren teil. "Die Pläne der Landesregierung zur radikalen Kürzung bei den Regionalstellen für Frau und Beruf widersprechen allen Beteuerungen zur Förderung der Familien," fasst Erika Jansen, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen aus Jülich den Unmut der Teilnehmerinnen zusammen. Mehr als die Hälfte der Mittel sollen wegfallen.

Liesel Koschorreck MdL aus Düren und Ulla Meurer MdL aus Heinsberg hatten vorher über die Rückschritte der CDU-Landesregierung in der Frauenpolitik informiert. Auch Projekte gegen Gewalt gegen Frauen seinen von den Maßnahmen besonders betroffen. Geradezu grotesk seien die Kürzungsvorhaben bei der Kinderbetreuung. "Hier arbeitet die Regierung Rüttgers gegen Initiativen der alten und auch der neuen Bundesregierung, die Kinderbetreuung auszubauen," kommentierten die Landtagsabgeordneten Koschorreck und Meurer die Entwicklungen. Sie versprachen, sich gemeinsam mit der SPD-Landtagsfraktion weiter gegen dieses Vorhaben anzugehen.

Über aktuelle Entwicklungen auf Bundesebene informierten Gesundheitsministerin Ulla Schmidt MdB aus Aachen und die Patientenbeauftragte der Bundesregierung Helga Kühn-Mengel MdB aus Euskirchen. Es gebe viele Fehlinformationen über bisherige und zukünftige Maßnahmen. "Keine einzige Vorsorgeuntersuchung ist aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Kassen gestrichen worden. Unser Schwerpunkt liegt weiterhin bei der Prävention," versicherte Ulla Schmidt. Mit den Teilnehmerinnen waren sich beide Abgeordneten einig, dass alles für eine bessere Beteiligung bei den Vorsorgeuntersuchungen für Kinder getan werden müsse.

Gesundheits- und Familienpolitik werden Schwerpunkte bei den nächsten Treffen der Veranstaltungsreihe sein. "Die stärkere Zusammenarbeit in der Regio Aachen und der Euregio muss von einer besseren Vernetzung der Frauenpolitikerinnen begleitet werden," freut sich Liesel Koschorreck MdL auf die Fortsetzung nach den Sommerferien.

Zum Seitenanfang