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Pressemitteilung:

Düren, 08. Mai 2006

Landesregierung gefährdet Verbraucherberatung in Düren

Auf Anfrage der SPD-MdL L.K. bei der Verbraucherberatungstelle teilte diese mit, dass man dort von den angedrohten Kürzungen seitens der Landesregierung völlig überrascht worden sei. "Sollte dies so kommen, würde dies für einige Beratungsstellen - u.a. auch für Düren - das Aus bedeuten", erklärte die Leiterin der Verbraucherberatungsstelle.

L.K. befürchtet, dass die Kürzungen der Landesregierung von Kreis und Stadt Düren angesichts der finanziellen Situation nicht aufgefangen werden können. Stadt und Kreis Düren zahlen anteilig je 30.000,00 € an die Verbraucherzentrale in Düren, wobei die Verträge Ende 2006 auslaufen. Die Vertragsverhandlungen sind in vollem Gange.

Verlierer dieser unsozialen Kürzung seien insbesondere die Menschen, die sich keine teuren Beratungen leisten könnten und auf den Service und die Kompetenz der Verbraucherberatungen angewiesen seien, erläuterte Liesel Koschorreck.

Die SPD-Politikerin kritisierte, dass durch die Regierung Rüttgers diese wohnortnahe Struktur auf Jahre zerstört werde. "Angesichts eines immer komplizierter werdenden Marktes brauchen die Bürgerinnen und Bürger aber eine schnelle Beratung vor Ort." Außerdem sei aufgrund der Äußerungen des zuständigen CDU-Ministers Uhlenberg zu befürchten, dass weitere Kürzungen für das kommende Jahr geplant seien. "Spätestens dann wird es in der näheren Umgebung wohl keine Beratungsstelle mehr geben", warnte Liesel Koschorreck.

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