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Pressemitteilung:

Düren, 20. Januar 2006

Werden Eltern zur Kasse gebeten?

Nach Meinung von Liesel Koschorreck, MdL hat die Landesregierung inzwischen Versprechungen in der Kinder- und Jugendpolitik gebrochen, die sie vor und nach der Wahl abgegeben hat. Liesel Koschorreck: "Noch wenige Wochen vor der Landtagswahl hat die CDU landauf landab versprochen, mehr finanzielle Mittel in Kindergärten und Jugendarbeit zu investieren. Nach dem Motto: "was kümmert mich das Geschwätz von gestern" müssen die Betroffenen jetzt feststellen, dass nichts davon eingetreten ist." Die Landesregierung kürzt die Zuweisungen an die Kommunen für den Ausgleich fehlender Elternbeiträge. Viele Kommunen werden diese Kürzung nicht verkraften, so würde dies z.B. für die Stadt Düren bedeuten, dass sie ca. 500 000 € weniger an Zuweisungen des Landes erhält. Die Folge wäre dann vermutlich die Erhöhung von Elternbeiträgen. Höhere Beiträge können aber viele Eltern nicht mehr bezahlen und wären gezwungen, ihre Kinder abzumelden. Liesel Koschorreck: "Dadurch besteht die Gefahr, dass schon Kleinkinder von Bildungschancen abgekoppelt werden.

Die vorschulische Bildung, dabei besonders die Sprachförderung, ist eine zentrale Aufgabe der Kindertageseinrichtungen. Das Versprechen von Ministerpräsident Rüttgers, er wolle NRW zum Land der Kinder machen, wird zur hohlen Floskel." Die Abgeordnete hat mit Interesse die Stellungnahme der Stadt Düren hierzu gelesen. Die darin verlautbare Hoffnung, dass es bisher noch immer Korrekturen gegeben habe, kann sie für die vorige Landesregierung nur bestätigen, ob das aber mit der schwarz-gelben Regierung auch gelten wird, bezweifelt sie, weil alle Anzeichen dagegen sprechen.

Liesel Koschorreck appelliert eindringlich an ihre Landtagskollegen Seel und Wirtz sich eindringlich in der CDU-Fraktion dafür einzusetzen, dass es nicht zu den angekündigten Kürzungen kommen wird.

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