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Pressespiegel:

Düren, 16. November 2009
aus "Aachener-/Dürener Nachrichten" vom 16.11.2009

Dürener Sozialdemokraten sprechen von Aufbruch

Kreis Düren. «Es war kein zelebrierter Aufbruch in Dresden, sondern ein echter Neuanfang von unten. Das hat es in der SPD noch nie gegeben.» Dietmar Nietan, SPD-Bundestagsabgeordneter und Unterbezirksvorsitzender seiner Partei im Kreis Düren, ist zuversichtlich.

Drei Tage hat er - übrigens genau wie seine Parteikollegin und Landtagsabgeordnete Liesel Koschorreck - am Bundesparteitag in Dresden teilgenommen und will nun den neuen Geist der Sozialdemokraten auch an die Rur transportieren. «Wir müssen gucken, was dazu geführt hat, dass die Menschen der SPD nicht mehr vertrauen», so Nietan. «Da müssen wir dann ansetzen.»

So hätte es bereits nach der Bundestagswahl zwei große Mitgliederversammlungen der SPD im Kreis Düren gegeben. Schauen will man, so Nietan, «wo auch in Düren unsere Strukturen überaltet sind. Die SPD muss interessanter werden, sich nach außen öffnen und mehr auf die Bürger zugehen.» Nietan ist zuversichtlich, dass das gelingt. Der Parteitag sei selbstkritisch gewesen, die Partei mit sich selbst ins Gericht gegangen. «Bis auf Andrea Nahles sind an der Parteispitze alles neue Leute. Wir erleben bei der SPD eine neue politische Kultur.»

Liesel Koschorreck spricht von einem Parteitag, der «richtig Spaß gemacht» habe. Die Partei wolle nicht länger Dinge von oben bestimmen, sondern die Basis mitnehmen. «Es kam von der Parteispitze richtig was rüber. Und wenn die SPD so weitermacht, wie sie jetzt angefangen hat, dann ist sie in vier Jahren wieder bereit für einen Machtwechsel in Deutschland.» Bei Rolf Kurth, SPD-Mann aus Langerwehe und seit weit über 30 Jahren Parteimitglied, regiert seit dem Bundesparteitag wieder das «Prinzip Hoffnung».

«Mit diesem Personalwechsel, den man durchaus als Generationenwechsel bezeichnen kann, geht ein Ruck durch die Partei. Und es ist gut, dass die SPD sich wieder mehr ihrer Basis widmen will.»

Es müsse gelingen, so Kurth weiter, wieder mehr junge Leute für die Politik zu begeistern. «Aber das wird vermutlich sehr schwer.»

Dass viele Menschen der SPD - auch in Düren - helfen wollen, sieht man an den Zahlen: Derzeit hat der Unterbezirk Düren 2350 Mitglieder, das sind 30 mehr als vor der Bundestagswahl.


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