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Pressemitteilung:

Düsseldorf/Kreis Düren, 03. März 2010

Blick auf ältere Migranten richten

Auf Koschorrecks Antrag hin fand daher in der vergangenen Woche eine Expertenanhörung im Landtag statt. " Koschorreck sieht das Land in der Pflicht, die Kommunen bei dieser Aufgabe zu unterstützen. "Wir sehen uns durch die Meinung der Experten ausdrücklich bestätigt: Bei der Frage, wie die Landespolitik mit älteren Menschen mit Migrationshintergrund umgeht, besteht Nachholbedarf. So spricht zwar einiges dafür, dass ältere Zugewanderte höhere Pflegebedürftigkeitsrisiken aufweisen. Trotzdem fehlen in vielen Bereichen Daten, um diesen Sachverhalt näher wissenschaftlich zu beleuchten.


Das ehrenamtliche Engagement dieser Gruppe wird ebenfalls kaum beachtet. Viele ältere Menschen mit Migrationshintergrund setzen sich aktiv für andere und damit auch für unsere Gesellschaft ein. Dennoch werden sie nicht ausreichend bei Qualifizierungsmaßnahmen für ehrenamtliche Strukturen berücksichtigt. Sinnvoll wäre hier eine zentrale Beratungs-, Qualifizierungs- und Bildungseinrichtung für Kommunen, Wohlfahrtsverbände und Vereine. Darüber hinaus müssen wir feststellen, dass traditionelle Altenheimstrukturen von älteren Migranten nicht genutzt werden. Deshalb brauchen wir Modellprojekte, die den Wohnbedürfnissen und Versorgungsnotwendigkeiten älterer Menschen mit Migrationshintergrund entsprechen.



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