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Pressespiegel:

Düren, 10. März 2010
aus "Dürener Zeitung" vom 10. März 2010

„Ein Projekt für das ganze Land“

Seit einem Jahr vermittelt der Sozialdienst katholischer Frauen Familienpaten
Liesel Koschorreck MdL mit den Familienpaten des Projekts des SKF
Liesel Koschorreck MdL im Kreis der Familienpaten des SKF
Kreis Düren. Dass sich die Familienstrukturen verändern, ist kein Geheimnis. Die Zahl der Alleinerziehenden nimmt zu und generationenübergreifende Unterstützung ist keine Selbstverständlichkeit mehr. Gleiches gilt für die Nachbarschaftshilfe. „Die Paten beleben diese Bereiche, leben sie voll aus“, zeigte sich jetzt die Dürener SPD-Landtagsabgeordnete Liesel Koschorreck vom Projekt „Familienpatenschaften“ des Sozial­dienstes katholischer Frauen (SkF) begeistert. Der SkF vermittelt seit einem Jahr ehrenamtliche Paten in Familien, die diese bei der Bewältigung des Alltags unterstützen, sie entlasten und begleiten.

Das Konzept für diese niedrigschwellige Familienhilfe, die als Ergänzung zu bestehenden Hilfs- und Beratungsangeboten gedacht war, wurde in Kooperation zwischen dem Dürener Freiwilligenzentrum, der Sozialpädagogischen Familienhilfe des Caritasverbandes, der Stadt und dem Kreis Düren und dem SkF entwickelt. Derzeit sind 17 Paten „im Einsatz“. Weitere Unterstützung wird gesucht (siehe Infokasten).

Projektleiterin Vera Mergenschröer zog jetzt bei der Vorstellung des Jahresberichts eine positive Bilanz. Wichtig sei, dass die Familienpaten als Partner in die Familien kommen – nicht als Aufpasser oder Überwacher. „Ich bin praktisch ein Oma-Ersatz“, berichtete beispielsweise Patin Hildegard Spelthann. Einmal in der Woche geht sie eine Familie und unternimmt etwas mit den Kindern, um die alleinerziehende Mutter zu entlasten.

Angetan von diesem zunächst auf drei Jahre angelegten Projekt war auch die SPD-Politikerin Liesel Koschorreck: „Dies ist ein Projekt für das ganze Land, das es nicht nur in einzelnen Kommunen und Kreisen, sondern flächendeckend geben muss“, sagte sie nach einem Gespräch mit Initiatoren und Paten. Neben den Familienzentren müsste auch die Finanzierung solcher Patenschaften vom Land übernommen werden. Sie könne sich gut vorstellen, dass der SkF das Projekt im Sozial- und Gesundheitsausschuss des Landtags vorstellt.


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