Seitenanfang

Hauptnavigation




Zusatzinformationen

Liesel Koschorreck auf Facebook


Hauptinhaltsbereich

Pressespiegel:

Düren, 27. April 2010
aus "Dürener Zeitung" vom 27. April 2010

„Griechenland-Management ist eine Katastrophe“

SPD-Präsidiumsmitglied Joachim Poss diskutierte mit Dietmar Nietan und Liesel Koschorrek über Finanz- und Wirtschaftspolitik.
Kreis Düren. „Für die SPD steht das Allgemeinwohl im Mittelpunkt ­– nicht die Interessen von Klientelgruppen.“ Klare Worte vom SPD-Bundestagsabgeordneten Dietmar Nietan. Der Politiker hatte zu einer öffentlichen Informations- und Diskussionsveranstaltung ins Dürener City-Karree eingeladen, und rund 50 interessierte Zuhörer waren dieser Einladung gefolgt.

Ulla Schmidt nicht dabei

Thema der Diskussionsrunde: „Sozialdemokratische Finanz- und Wirtschaftspolitik in Zeiten der Krise“. Neben Dietmar Nietan nahmen SPD-Landtagskandidatin Liesel Koschorrek, die allerdings aufgrund von Wahlkampfterminen nicht bis zum Ende bleiben konnte, und Joachim Poss, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion und Mitglied des SPD-Präsidiums, an der Veranstaltung teil. Auch Ex-Gesundheitsministerin Ulla Schmidt hatte ihre Teilnahme zugesagt, musste aber aufgrund dringlicher Termine in Aachen kurzfristig absagen.

Diskutiert wurde in Düren zunächst über Fußball, Nietan ist Fan von Borussia Mönchengladbach, Koschorrek und Poss drücken Schalke 04 die Daumen, aber vor allen Dingen natürlich über aktuelle politische Themen wie die Wirtschaftskrise und Finanzhilfen für Griechenland. Dietmar Nietan: „Deutschland ist nicht aus der Wirtschaftskrise heraus. Steigende Arbeitslosigkeit droht, Bund, Länder, Städte und Gemeinden müssen massiv wegbrechende Steuereinnahmen verkraften.“ Deswegen, sagte Nietan, seien eine Beteiligung der Banken an den Lasten der Krise und Maßnahmen, die eine Wiederholung der Finanzmarktkrise verhindern, dringend geboten.

„Dilettantenschar“

Joachim Poss nannte die Bundesregierung eine „Dilettantenschar“. „Wir können nur hoffen, dass die Herzen der Menschen sich wieder für die SPD öffnen.“ Das Griechenland-Management von Kanzlerin Angela Merkel sei eine „Katastrophe“. „In erster Linie ist doch wohl Griechenland allein verantwortlich für diese Krise.“ Überhaupt sei diese Bundesregierung die „faulste, die es in Deutschland jemals gegeben hat“. Poss: „Die haben doch bisher nur gestritten. Mich wundert, dass sich so viele Menschen von unfinanzierbaren Wählerversprechen haben ködern lassen.“

zum Original-Artikel:


Dokumente:
Original-Artikel der DZ vom 27.04.2010 - „Griechenland-Management ist eine Katastrophe“

Zum Seitenanfang