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Pressespiegel:

Düren, 06. Mai 2010
aus "Dürener Nachrichten" vom 06. Mai 2010

Zuhören, nachfragen, anpacken zu aller Wohl

Die SPD-Landtagsabgeordnete Elisabeth Koschorreck will sich dem demographischen Wandel stellen
Kreis Düren. Soziales und Kultur sind die politischen Themenschwerpunkte, denen sich Elisabeth Koschorreck sowohl auf Kreisebene als auch landesweit in den vergangenen fünf Jahren als SPD-Landtagsabgeordnete intensiv gewidmet hat. Die 58-Jährige aus Birkesdorf kandidiert am kommenden Sonntag erneut für einen Sitz im Landesparlament. Bereits zum dritten Male in Folge wurde sie als Kandidatin von den Sozialdemokraten nominiert.

Einen Zustand „vorsichtigen Optimismus’“ durchlebt die Politikerin nach eigenen Aussagen in diesen Tagen. Ein Direktmandat zu gewinnen, sei bei dem Zuschnitt des Wahlkreises, der sich von Düren bis Dahlem erstreckt, äußerst schwierig. Sie hofft deshalb, über die Landesliste, auf der sie Platz 19 einnimmt, erneut in den Landtag einzuziehen. Die Voraussetzungen wären aber Stimmenzuwächse für die SPD gegenüber den jüngsten Wahlen.

Die Sozialdemokratin ist davon überzeugt, dass NRW einen Wechsel braucht und mit Hannelore Kraft die bessere Alternative für die Aufgaben des Ministerpräsidenten hat. Gedanken über mögliche Koalitionen schiebt sie nach hinten, Spekulieren liegt ihr nicht. Sinnvolles für die Bürger zu erreichen, ist der Inhalt ihrer politischen Arbeit, die sie mit ihrem Wahlkampfslogan „Kompetenz mit Herz“ treffend zu charakterisieren glaubt. Liesel Koschorreck möchte „Menschen zusammenbringen, unabhängig von ihren politischen Ausrichtungen oder ihrer Herkunft und gemeinsam mit ihnen nach Lösungen suchen oder Projekte zum Wohl für alle vorantreiben.“ Ihre politischen Tugenden fasst die Sozialdemokratin, die seit den 1980er Jahren politisch aktiv ist, in den Kernaussagen zusammen: „Höre zu, frage nach, packe an.“

Einen Namen hat sich das Kreistagsmitglied als seniorenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion gemacht, insbesondere wenn es um den demographischen Wandel geht. Da immer weniger Kinder zur Welt kämen, müsse das Land Rahmenbedingungen schaffen, die von den Kommunen umgesetzt werden müssten. Mehr seniorengerechte Wohnungen, Verbesserungen der Infrastruktur im ländlichen Raum, wohnortnahe hausärztliche Versorgung. Für größere Kommunen fordert sie einen „hauptamtlichen Demographiebeauftragten“, der aufgrund der gesellschaftlichen Entwicklungen Perspektiven erarbeitet. Doch ihr Blick ist auch auf den Nachwuchs fokussiert. Als Mitglied im Generationenausschuss des Landtages sieht sie eine Verschlechterung für die Kindertageseinrichtungen durch das „Kinderbildungsgesetz“.

„Unsozial und ungerecht“

Sie unterstützt die Proteste von Trägern, pädagogischen Kräften und Erzieherinnen, weil das Gesetz ihrer Meinung nach den Eltern wenig Flexibilität lässt. Schon bei der Anmeldung ihrer Kinder müssten diese sich auf eine Stundenzahl festlegen, in der ihr Nachwuchs betreut werde. Auch die erhobenen unterschiedlichen Elternbeiträge empfindet sie als „unsozial und ungerecht“. Da außerdem immer mehr Bürokratie auf die Erzieherinnen zukäme, befürchtete Liesel Koschorreck, dass die Arbeit mit den Kindern zu kurz kommt. Die Bewältigung dieser Probleme sieht sie als ihre Hauptaufgabe für die nächsten Jahre an, wenn sie ihre Arbeit im Landtag fortführen kann.


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