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Pressespiegel:

Düren, 19. Oktober 2011
aus "Dürener Nachrichten" vom 19. Oktober 2011

SPD fordert ein Leitbild für Düren

Darin soll festgeschrieben werden, wie sich die Stadt entwickeln kann
Düren. Die Dürener SPD ruft nach einem Leitbild für die Stadt. Darin solle aufgezeigt werden, wie Düren sich in verschiedenen Bereichen städtebaulich entwickeln kann. Als Beispiel nannte die Stadtverbandsvorsitzende Liesel Kosechorreck gestern das Bahnhofsumfeld und die Josef-Schregel-Straße. Das Leitbild müsse überdies Perspektiven in der Bildung oder auf den Gebieten Kultur und Sport enthalten. Entstehen solle es mit möglichst großer Bürgerbeteiligung, sagten SPD-Fraktionsvize Ulf Opländer und der stellvertretende Vorsitzende des Stadtentwicklungsausschusses, Peter Koschorreck. Die SPD tritt zudem dafür ein, dass die Planungsabteilung im Rathaus personell und finanziell aufgestockt wird, damit die „Aufgaben zu bewältigen sind“.

Die Dürener Sozialdemokraten machen sich „seit langem Gedanken, wie sich die Stadt entwickeln kann“, sagte Ulf Opländer gestern. Dazu gehörten Fragen des demografischen Wandels, Zuschussmöglichkeiten oder Bürgerbeteiligungen. Einen entsprechenden Antrag leitete die Partei im Februar an die Stadtverwaltung. „Wir bekamen auf ganzer Linie Recht“, sagte Peter Koschorreck. Die Planungsabteilung des Amtes für Stadtentwicklung sei wie die SPD der Ansicht, dass auf diesen Gebieten „dringender Handlungsbedarf“ bestehe.

Mehr Geld, mehr Personal

Als Konsequenz daraus fordert die Dürener SPD ein bis zwei zusätzliche Stellen in der Abteilung und mehr finanzielle Möglichkeiten, um etwa Gutachten in Auftrag zu geben. SPD-Chefin Liesel Koschorreck verwies darauf, dass andere Städte längst klar formulierte Leitbilder hätten. Als Beispiel wurde Köln genannt, wo ein solches Proejkt „mit großer Beteiligung der Bürger realisiert wurde“. Die SPD denkt an zirka zehn große Ziele, die festgeschrieben werden sollen, darunter auch Wirtschaftsförderung, Tourismus und Klimaschutz. „Es muss klar sein, in welche Richtung sich Düren entwickeln will, wir brauchen ein Konzept“, sagte Peter Koschorreck. Wenn die Ziele klar seien, müssten sie konsequent verfolgt und umgesetzt werden. Die SPD erneuerte ihre Kritik, dass sich die Stadt zu wenig um Zuschüsse bemühe.

„Wir betrachten Stadtentwicklung als Partei übergreifende Aufgabe, die alle Bereiche betrifft“, betonten die Sozialdemokraten und forderten Bürgermeister Larue auf, „bei dieser Bewegung die Lokomotive zu sein.“ (inla)


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