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Pressespiegel:

Düren, 02. Dezember 2011
aus "Dürener Nachrichten" vom 02. Dezember 2011

Ein Zeichen gegen Ausgrenzung

Zum Welt-Aids-Tag sammeln 90 Schülerinnen des Angela-Gymnasiums Geld für die Aufklärungsarbeit der Drogenberatungsstelle. Erfolgreiche Prävention setzt offenen Umgang mit dem Thema voraus.
Düren. Vieles hat sich geändert, seit die Dürener Drogenberatung 1981 erstmals eine Aids-Beratung angeboten hat – es sind nicht mehr nur die Hauptrisikogruppen, die man gezielt anspricht, es gibt vor allem rückläufige Zahlen bei den Neuinfektionen in Deutschland, über die man sich am gestrigen Welt-Aids-Tag freuen konnte.

Eines hat sich nicht geändert: Wenn die rund 90 Schülerinnen des Angela-Gymnasiums mit ihrer Spendendose durch die Straße ziehen, um für die Drogenberatungsstelle des Sozialpädagogischen Zentrums Geld zu sammeln, müssen sie sich oftmals immer noch dumme Sprüche anhören. Die Schülerinnen entmutigt das nicht. Im Gegenteil, sie sind mit Eifer dabei und absolvieren die Spendensammelaktion in drei Schichten.

Klassenlehrer Georg Quadflieg: „Da steht natürlich das soziale Engagement für die Aids-Hilfe im Vordergrund, aber viel wichtiger ist vielleicht noch, dass es für uns auch ein Teil der Aufklärung ist. Gerade für die Schülerinnen der 9. Klassen wird das zunehmend wichtig.“ Lob für das Engagement gibt es von Schirmherrin Liesel Koschorreck, die die rückläufigen Zahlen bei den Neuinfektionen in Deutschland eben auch so erklärt, dass sich die Jugendlichen verstärkt mit dem Thema auseinandersetzen würden. In Düren leistet insbesondere die Drogenberatungsstelle diese notwendige Arbeit. Wilfried Pallenberg, Leiter der Drogenberatung: „In Zusammenarbeit mit den Schulen informieren wir über Themen wie Infektion, Übertragungswege und Schutzmöglichkeiten.“ Das auch, weil „eine wesentliche Voraussetzung für erfolgreiche Aidsprävention ein diskriminierungsfreier Umgang mit HIV-Infizierten und an Aids erkrankten Menschen sowie ein offener Umgang mit dem Thema in der Bevölkerung ist“, wie es Andreas Schön von der Drogenberatung formuliert, der den Abbau von Ängsten bei diesem Thema auch als Zeichen gegen eine Ausgrenzung Betroffener versteht.

Dokumente:
2011-12-02_DN-Welt-Aids-Tag

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