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Pressespiegel:

Düren, 04. September 2012
aus "Dürener Zeitung" vom 04. September 2012

98 Senioren feiern ihr Zuhause an der Rur

Altenheim St. Nikolaus bietet älteren Menschen seit 40 Jahren ein Heim. Festakt mit Messe und fröhlichem Sommerfest.
Düren. „Ein Haus wird nur einmal gebaut, ein Zuhause aber täglich neu.“ Dieses Sprichwort, das Pfarrer Josef Wolff bei seiner Predigt in der Kapelle des Altenheims St. Nikolaus zitierte, war seinen zahlreichen Zuhörern wie aus dem Herzen gesprochen. Denn schließlich sind es die Bewohner und Pflegekräfte, die dem Leben in dem Haus an der Dr.-Overhues-Allee Gestalt geben. Jetzt stand für sie, die ehemaligen Kollegen und die Verantwortlichen des Trägers, des Caritasverbandes Düren-Jülich, ein besonderer Festtag an: Die Feier zum 40-jährigen Bestehen des Heimes am Ufer der Rur. Die 98 Bewohnern und 108 Mitarbeiter feierten dieses Jubiläum mit einer Messe, einem fröhlichen Sommerfest und dem offiziellen Festakt, der vom Geschäftsführer des Caritasverbandes, Dirk Hucko, moderiert wurde.

Noch in einer anderen Hinsicht hatte Pfarrer Wolff, zu dessen beruflichen Schwerpunkten die Caritas-Arbeit gehört, über den Rahmen von Predigt und Messe hinaus den Grundton gesetzt: Er hob das Zentrale des christlichen Menschenbildes hervor und bekräftigte: „Jedes Leben ist uns heilig – bis zu seinem Ende.“

Der Vorsitzende des Caritasverbandes schlug ähnliche Töne an und leitete aus der Gestalt des heiligen Nikolaus eine Zusage an die Bewohner des nach ihm benannten Hauses ab: „Sie sind die Fracht, die wir sicher an ihr Ziel geleiten wollen.“ „Der Caritas intensiv verbunden“, wie Moderator Hucko bemerkte, ist die stellvertretende Landrätin Liesel Koschorreck. Sie erinnerte ihr Publikum an eine japanische Weisheit: „Die größte Kulturleistung unseres Volkes sind die zufriedenen Alten.“

Zentrumsleiter Bernhard Volkmer, seit 2010 Chef an der Dr.-Overhues-Allee, rollte in seiner Ansprache die Geschichte der vergangenen vier Jahrzehnte auf – und freute sich darüber, dass sich unter den ehemaligen Mitarbeitern auch seine Vorgängerinnen Maria Sauer und Else Vahlenstein eingefunden hatten. Das Ziel der Arbeit im Alten- und Pflegeheim St. Nikolaus formulierte Volkmer eindeutig: „Wir wollen ein Zuhause erhalten, im dem man sich sicher und geborgen fühlt.“ Für die Zukunft kündigte er eine Reihe von Bauprojekten an, zu denen unter anderem eine neue Küche gehören soll.

„Die größte Kulturleistung unseres Volkes sind die zufriedenen Alten.“

Liesel Koschorreck

Dokumente:
2012-09-04_DZ-Altenheim

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