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Pressespiegel:

Düren, 25. September 2012
aus "Dürener Zeitung" vom 25. September 2012

„Eine Stadt muss wissen, wo sie hinwill“

„Zukunft 2020“: Die Dürener SPD fordert ein „integriertes Stadtentwicklungsprogramm“. Ein Masterplan soll Handlungsfelder aufweisen.
Düren. Wer A sagt, muss auch B sagen, findet die Dürener SPD. Will heißen: Wer über Gewerbeflächen redet, darf zeitgleich nicht die Wohn- und Grünflächen außer Acht lassen. Damit üben die Dürener Sozialdemokraten Kritik an der CDU, deren Städteplanung derzeit allenfalls „fragmentarisch“ sei. „Wir brauchen keine Planung auf Zuruf, sondern einen Masterplan“, fordert Peter Koschorreck, Vorsitzender des Teams Stadtentwicklung. Die SPD-Fraktion bringt daher am Mittwoch im Stadtrat einen Antrag ein. Sie fordert, vor der Aufstellung eines neuen Flächennutzungsplanes ein sogenanntes „integriertes Stadtentwicklungsprogramm“ aufzulegen und parteiübergreifend ein Leitbild „Zukunft Düren 2020“ zu entwickeln.

Aus Sicht der Sozialdemokraten muss das bereits vorliegende Gewerbekonzept der Aachener Agit von der Stadt überarbeitet und in den politischen Gremien beraten werden. Zudem sei es notwendig, auch ein Wohnflächenkonzept zu erarbeiten, das die demografische Entwicklung berücksichtigt und nicht den „Flächenfraß fördert“. Bei einem Grünflächen- und Landschaftsentwicklungskonzept müssten sich Politik, Verwaltung und Bürger Gedanken über die Grünanlagen und Frischluftschneisen der Stadt machen. Dieses „integrierte Stadtentwicklungsprogramm“ soll zunächst die aktuelle Lage der Stadt beschreiben. In einem weiteren Schritt sollen ressortübergreifend Ziele, Leitbilder und Maßnahmen für Schwerpunkte wie Stadtentwicklung, Soziales, Klimaschutz, Kultur und Schullandschaft erarbeitet werden.

„Wir reden hier nicht über eine SPD-Stadtplanung“, betont Fraktions-Vize Ulf Opländer. Die Zeit, ein gemeinsames Konzept zu erarbeiten, sei überfällig. „Ein Masterplan und ein Entwicklungskonzept sind die Grundlage für Fördermittel“, fügt Liesel Koschorreck, Vorsitzende des SPD-Stadtverbands, hinzu. Bislang zapfe Düren die vorhandenen Fördertöpfe kaum an. Mit der Aufstockung des Personals im entsprechenden Amt sei ein erster und wichtiger Schritt getan. „Da sitzen qualifizierte und motivierte Leute“, lobte Peter Koschorreck.

Ein wichtiger Baustein ist für die SPD die Beteiligung der Bürger. „Die Spitze der Verwaltung“ müsse diesen Prozess mit voller Kraft unterstützen und beispielsweise dabei helfen, Bürgerwerkstätten zu organisieren und somit Bürgerbeteiligung erfahrbar zu machen. Was mit der Sozialen Stadt im Dürener Norden im Kleinen funktioniere, müsse auch im Großen machbar sein. „Themen sind ohne Ende da. Themen führen zu Betroffenheit. Es muss uns allen gelingen, diese Betroffenheit in Mitarbeit umzuwandeln“, wirbt die SPD um Unterstützung.

Dokumente:
2012-09-25_DZ-Stadtentwicklung

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