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Pressemitteilung:

Düren, 25. September 2012

Auswirkungen des „U3-Krippengipfels“ auf Düren

Ende August hat die nordrhein-westfälische Familienministerin Ute Schäfer Städte und –Gemeindevertreter zum zweiten „Krippengipfel“ eingeladen, um den U3-Ausbau in den Kommunen zu forcieren. In vielen Städten und Gemeinden NRWs existieren Befürchtungen, dass trotz immenser Anstrengungen der im nächsten Jahr gültige Rechtsanspruch auf einen U3-Platz nicht erfüllt werden kann. Liesel Koschorreck: „Wie bereits bei der ersten Konferenz im Dezember 2011 hat sich erneut herausgestellt, wie wichtig ein direkter Austausch aller am U3 Ausbau Beteiligter ist, um das Ziel eines bedarfsgerechten und guten Betreuungsangebots zu erreichen“.

Auf dem Gipfel verwies die Familienministerin auf die aktuelle Gesetzeslage (KiBiZ), die schon jetzt größere Gruppen erlaubt – bei ebenfalls erhöhter Personalausstattung. Zudem versprach das Landesministerium unbürokratische Betriebsgenehmigungen, eine ggfs. geänderte Bemessung der notwendigen Außenflächen sowie „pragmatische und flexible Lösungen“, um die noch fehlenden Plätze zur Verfügung stellen zu können.

„In diesem Zusammenhang wird die SPD Stadtratsfraktion folgende Fragen an die Verwaltung stellen“, erklärt der jugendpolitische Sprecher der SPD Stadtratsfaktion Düren Ulf Opländer:
• Wie wertet die Verwaltung die Ergebnisse des Krippengipfels und deren Auswirkungen?
• Wie geht die Fachverwaltung mit den Überlegungen um, die Gruppen für eine Übergangszeit zu vergrößern?
• Wie schätzt sie dies unter den Aspekten von Bildung, Betreuung und Erziehung vor allem für die Kinder unter drei Jahren ein? Kann zu deren Betreuung zusätzliches Personal bereitgestellt werden und geben es die Räumlichkeiten her?
• Wie werden die Träger der Freien Jugendhilfe eingebunden, um im Dialog einzelfallbezogene und unbürokratische Lösungen zu finden?


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