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Pressespiegel:

Düren, 04. Februar 2013
aus "Dürener Nachrichten" vom 04. Februar 2013

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Nicht am falschen Ende sparen - von Ingo Latotzki
Die Forderung der SPD nach einem Leitbild für die Stadt Düren ist berechtigt. Welche langfristigen Ziele verfolgt das Rathaus? Wie will sich Düren in einer sich auch in der Region immer schneller drehenden Welt positionieren? Wie können Arbeitsplätze geschaffen werden, welche Rezepte gibt es, um dem demografischen Wandel gerecht zu werden, wie sieht Dürens Schullandschaft künftig aus? Das sind nur einige Themen, die zur Debatte stehen. Zunächst mal kostet das nicht unbedingt Geld, sondern braucht nur den Willen, sich mehr als bisher mit der Zukunft auseinanderzusetzen. Eigentlich sind die Voraussetzungen nicht schlecht. Denn nicht nur die SPD verlangt nach einem Leitbild, auch die CDU hat sich zuletzt für einen Masterplan ausgesprochen. Vermutlich könnte sich die Politik parteiübergreifend schnell einig werden, auch externe Hilfe von Fachleuten in Anspruch zu nehmen. Das kostet natürlich. An dieser Stelle zögerlich zu sein, dürfte aber bedeuten, am falschen Ende zu sparen. Denn Zuschüsse, etwa auf Landesebene, gibt es heute vielfach nur noch, wenn Städte ein schlüssiges Gesamtkonzept verfolgen.

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