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Pressespiegel:

Düren, 27. Februar 2013
aus "Dürener Nachrichten" vom 27. Februar 2013

Senioren leben so, wie sie es sich wünschen

Mit dem Pflegewohnheim St. Andreas ist jetzt der letzte Teil vom Wohnpark Friedenau in Kreuzau fertiggestellt. 33 Personen sind schon eingezogen.
Kreuzau. Der Caritas-Wohnpark Friedenau ist jetzt komplett. Dieser Tage wurde der letzte, gerade fertiggestellte Teil, das Pflegewohnheim St. Andreas, feierlich eingeweiht. Die ersten 33 Bewohner sind dort schon eingezogen. Das Pflegeheim macht einen freundlichen und sehr wohnlichen Eindruck. Alles ist so gebaut und eingerichtet, dass alte Menschen, die nicht mehr alleine leben können, dort gut zurecht kommen.

Platz ist für vier Wohngemeinschaften zu je elf Personen. Jede Person hat ihr eigenes Zimmer. Dazu gibt es für jede Wohngemeinschaft ein komfortables Badezimmer und ein großes Aufenthalts- und Esszimmer. Noch sind nicht alle 44 Plätze belegt, weil auf dem leer gefegten Arbeitsmarkt zeitweise kein Fachpersonal mehr zu finden war.

Auf 8200 Quadratmetern ist in Kreuzau, wo sich einmal die Firma Hoesch befand, eine Alten-Anlage mit Modellcharakter entstanden, die einfach alles bietet: ein Café, ein Pflegewohnheim, betreutes Wohnen, ambulante Pflege, Tagespflegeplätze sowie Beratung und mehr. Der Caritasverband investierte insgesamt elf Millionen Euro in das Projekt und erhielt Unterstützung vom Land NRW.

Ein Meilenstein

Zur Einweihung des zuletzt fertiggestellten Teils hatten sich gut 100 Personen aus Kirche und Politik eingefunden, sowie als Ehrengäste etliche Bewohner des neuen Traktes. Nach einer Messe mit Pfarrer Josef Wolff und einem Grußwort von Elmar Jendrzey, dem Leiter des Caritaszentrums Süd, meinte Kreuzaus Bürgermeister Walter Ramm, die Anlage sei „Richtungsweisend in der Seniorenarbeit und ein Meilenstein in der Entwicklung der Gemeinde“.

Viele „Jungsenioren“ hätten ihn schon angesprochen und seien daran interessiert, später einmal zumindest in der Nähe der Anlage zu wohnen. In dem Areal nebenan hat ein privater Investor zusätzliche Eigentumswohnungen gebaut, die ebenfalls von der Caritas betreut werden können.

Elmar Jendrzey erinnerte daran, dass sich Menschen im Alter besonders Teilhabe am öffentlichen Leben wünschen. In Friedenau seien Strukturen geschaffen worden, die den Bedürfnissen dieser Menschen entsprechen. „Sie sollen den Wohnpark als ihr neues Zuhause erleben“, wünschte sich Jendrzey, der danach bei einer Besichtigung die Gäste durch den neuen Trakt führte.

Ramm und die stellvertretende Landrätin Liesel Koschorreck erinnerten an 2002, als man das Projekt zu planen begann. Es folgten turbulente Jahre, doch vor 33 Monaten gingen die Bauarbeiten endlich los.

In dem neuen „Versorgungssystem mit fließenden Übergängen“ arbeiten 60 Mitarbeiter. Die Anlage liegt 400 Meter vom Ortskern entfernt. Und: Man ist zuversichtlich, das sich weitere Fachkräfte finden lassen.


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