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Pressemitteilung:

Düren, 22. April 2013

„Hilfe! Mehr Zeit für Pflege!“

So lautet die Kampagne, die von der Freien Wohlfahrtspflege NRW jetzt gestartet wurde.
Um sich ein Bild über die Situation der ambulanten pflegerischen Versor-gung zu machen, begleitete die Vorsitzende des Sozial- und Gesundheits-ausschusses des Kreises Düren und 1. stellvertr. Landrätin Liesel Koschorreck (SPD) Schwester Deisi Costa beim Deutschen Roten Kreuz.

Nach der zweistündigen Pflegetour zeigte sich die Politikerin tief beein-druckt von dem professionellen Einsatz der Pflegekraft. Trotz knappen Zeitbudgets blieb Schwester Deisi Costa immer Zeit, auf die Belange der Pflegebedürftigen einzugehen und kurze Gespräche zu führen. Gerade dies ist für die Betroffenen, die teilweise keine Angehörigen mehr haben, von besonderem Wert. „Es ist schon erstaunlich, wie schnell sich die Pflegekräfte auf immer neue Situationen der zu Pflegenden einstellen müssen, um sofort die notwendigen Maßnahmen ergreifen zu können, so Liesel Koschorreck.
„Ich bewundere die Menschen, die sich ob Angehörige oder professionelle Pflegekräfte, so engagiert um diejenigen kümmern, die es alleine nicht mehr schaffen. Die Menschen, sind froh, dass sie trotz ihrer Situation in den eigenen vier Wänden bleiben können und trotzdem durch die Pflegekräfte ausreichend versorgt sind.“
Gute Pflege braucht Zeit. Die Pflegerinnen sind immer herzlich willkommen bei den oft allein lebenden Patienten, die sich über freundliche Ansprache freuen. Für ein längeres Gespräch bleibt aber leider keine Zeit. Schwester Deisi Costa tut dies oft genug leid, doch die Liste der Pflegenden ist lang während einer Tour.

Liesel Koschorreck bedankte sich beim Geschäftsführer des Deutschen Roten Kreuzes und seinem Pflegeteam ganz herzlich für die Teilnahme an dem Projekt „Pflege braucht mehr Zeit“. Wir brauchen eine neue Definition von Pflege und mehr Zeit für jeden einzelnen Menschen. Das sind die wohl wichtigsten Folgen, die die Sozialexpertin aus ihrem Praxistag Pflege zieht.

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