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Pressemitteilung:

Düren, 13. Dezember 2013

Peter Münstermann und Liesel Koschorreck: „NRW hat bereits 47 Kommunale Integrationszentren geschaffen – davon eins im Kreis Düren“

„2013 war für die Integration von Einwanderern und die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts in Nordrhein-Westfalen ein erfolgreiches Jahr“, erklärten der SPD Landtagsabgeordnete Peter Münstermann und die SPD-Stadtverbandsvorsitzende Liesel Koschorrek, die weiter erläutern: „Auf der Grundlage des im Vorjahr verabschiedeten Landesintegrationsgesetzes hat die Landesregierung inzwischen in 47 Kreisen und kreisfreien Städten ein nahezu flächendeckendes Netz von Kommunalen Integrationszentren aufgebaut.“

Vor eineinhalb Jahren hatte die NRW-Landesregierung sich mit dem Teilhabe- und Integrationsgesetz verpflichtet, die Integration in Nordrhein-Westfalen voran zu treiben. Herzstück des Gesetzes war und ist die Errichtung von Kommunalen Integrationszentren in allen 53 Kreisen und kreisfreien Städten. Dieses Angebot wird von den Kommunen sehr gut angenommen: Innerhalb von nur eineinhalb Jahren sind bereits 47 von 53 Kommunalen Integrationszentren errichtet worden.

Auch der Kreis Düren partizipiert an dieser Entwicklung. Am 03.12.2012 wurde die Landesfinanzierung für das Kommunale Integrationszentrum im Kreis von der Landesregierung bewilligt.

Das NRW-Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales fördert jeweils 3,5 Personalstellen, das Schulministerium stellt ergänzend jeweils zwei Lehrkräfte für die Arbeit eines Zentrums zur Verfügung. Die Kommunalen Integrationszentren sollen zum einen die Zusammenarbeit verschiedener Ämter und Einrichtungen optimieren und zum anderen den wichtigen Bereich der Integration durch Bildung stärken. Das NRW-Integrationsministerium investiert jährlich insgesamt 9,83 Millionen Euro in die Kommunalen Integrationszentren; das Schulministerium weitere Mittel für über 100 abgeordnete Lehrkräfte.

Das Kommunale Integrationszentrum im Kreis Düren wird in den beiden kommenden Jahren besondere Akzente setzen bei der Erkennung und Förderung der Potentiale von Eingewanderten mit hohen und mittleren ausländischen Bildungsabschlüssen, wobei insbesondere die Integration in den Arbeitsmarkt hierbei im Fokus steht sowie bei der interkulturellen Schulentwicklung, insbesondere durch Einführung des QuisS-Programms in Zusammenarbeit mit der Bezirksregierung Köln.

„Mit der Etablierung der Kommunalen Integrationszentren in der Fläche nimmt NRW bundesweit eine Vorreiterrolle ein“, so Münstermann abschließend.


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