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Pressespiegel:

19. August 2014

Eva-Maria Voigt-Küppers/Renate Hendricks: „Wir sind schon gut vorangekommen, haben unser Ziel in der Bildungspolitik aber noch nicht erreicht“

Heute veröffentlicht das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln die jährliche Studie zum Thema Schulausbildung, den sogenannten Bildungsmonitor. Nordrhein-Westfalen schneidet in den untersuchten Teilbereichen unterschiedlich ab. „Wir nehmen das Ergebnis sehr ernst und sehen, dass wir in Teilbereichen mit unserer Bildungspolitik schon einiges erreicht haben, aber noch lange nicht am Ziel angekommen sind“, fassen Eva-Maria Voigt-Küppers, stellvertretende Vorsitzende, und Renate Hendricks, schulpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag das Ergebnis der Studie zusammen.

Eva-Maria Voigt-Küppers: „Wir sind uns durchaus bewusst, dass wir noch weitere Anstrengungen unternehmen müssen, um eine gerechtere und sozialere Bildung für alle zu ermöglichen. Umso ernster nehmen wir die Ergebnisse dieses Monitorings. NRW ist das größte Flächenland in Deutschland mit sehr unterschiedlichen Regionen, den meisten Großstädten und Ballungszentren. Es ist das bevölkerungsreichste Land und hat den höchsten Zuzug aus dem In- und Ausland. Das alles stellt uns vor besondere Herausforderungen, auch im Bildungsbereich. Deshalb haben wir die Studiengebühren abgeschafft, das beitragsfreie Kindergartenjahr vor der Schule eingeführt und übernehmen anteilig Kosten für die schulische Inklusion.“

Renate Hendricks: „Man muss die Studie allerdings sehr differenziert betrachten: So weist NRW darin bei wichtigen Themen wie Zeiteffizienz (3. Platz), Internationalisierung (5. Platz) und Integration (6. Platz) sehr gute Ergebnisse auf. Außerdem belegt sie, dass NRW trotz der großen demografischen Herausforderungen durch Fortschritte im Bildungssystem in den vergangenen Jahren maßgeblich zur Fachkräftesicherung beigetragen hat. In die weitere Qualitätsentwicklung unserer Schulen in NRW werden wir natürlich die Ergebnisse aus der neuen Studie mit einbeziehen, um bei der Qualitätssicherung mit den passenden Instrumenten nachzusteuern. Die beste Bildung hat für uns noch immer höchste Priorität.“

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