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Pressespiegel:

Düren, 25. November 2014
aus "Dürener Nachrichten" vom 25. November 2014

Das Fahrradparkhaus steht im Regen

Vier Jahre nach Fertigstellung offenbaren sich laut „Ampel“-Koalition „bauliche Mängel“
Düren. „Was lange währt, wird endlich gut“, hatte es geheißen, als das Fahrradparkhaus am Dürener Bahnhof 2010 fertig war und fortan 360 Stellplätze bot. Zehn Jahre hatte es gedauert, bis erste Überlegungen angestellt, politische Beschlüsse gefasst und die Bauarbeiten beendet waren. Nun, vier Jahre später, zeigt ein Video, wie es rund um das Parkhaus aussieht, wenn es regnet. Vieles steht unter Wasser. Auch im Haus: Pfützen. Es regnet durchs Dach, unaufhaltsam bahnt sich das Wasser seinen Weg, sehr zum Leidwesen von Birgit Seifert, die das Fahrradparkhaus betreibt.

Ein Ortstermin gestern. SPD-Chefin Liesel Koschorreck ist gekommen, außerdem die beiden Liberalen Renate und Hubert Cremer. Kopfschütteln. Unverständnis. Laut Homepage der Stadt Düren hat das Parkhaus 750 000 Euro gekostet, 210 000 Euro gab es seinerzeit im Rahmen des landesweiten Programms „100 Fahrradstationen für NRW“ als Zuschuss.

Der Grund für die Wasserpro-bleme ist für FDP-Stadtrat Hubert Cremer klar: „Hier wurde ganz offensichtlich schlampig gearbeitet.“ Er zeigt auf den Boden. „Hier fehlen Entwässerungsrillen.“ Einige Meter sind verlegt, an anderen Stellen rund ums unten offenen Gebäude fehlen diese Abflüsse. Das Gelände ist teilweise abschüssig, somit wird der Wasserlauf noch befördert. Einen anderen Grund haben die „Ampel“-Koalitionäre schriftlich in einem zweiseitigen Schreiben fixiert. Ein Rohr, das von der Südseite des Bahnhofs bis zur Nordseite Abwasser aufnehmen soll, sei defekt. Das Problem sei länger bekannt, aber nichts tue sich, so die Politiker gestern. Deshalb solle die Stadtverwaltung nun zügig handeln. Ist jemand haftbar zu machen? Oder sind Gewährleistungsfristen nach vier Jahren abgelaufen? „Die Stadt muss mit der damaligen Baufirma und mit der Bahn reden“, sagt Liesel Koschorreck. Das Wasser bahne sich seinen Weg nämlich auch in die Unterführung und setzen bisweilen die Elektronik eines Aufzuges außer Kraft. Die DB habe angekündigt, das defekte Rohr im Frühjahr 2015 zu sanieren, heißt es. (inla)


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