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Pressespiegel:

Düren, 13. Juli 2015
aus "Dürener Nachrichten" vom 13. Juli 2015

Information bewusst vorenthalten

Ilona Schmitz aus Lendersdorf schreibt zur Unterbringung von Flüchtlingen in Lendersdorf:
Das Ziel heißt: Integration – „Protest gegen die Unterbringung von Flüchtlingen in Lendersdorf – Versuch der schnellen Integration in Mariaweiler...“

Es ist schön, dass die Aufnahme von Flüchtlingen in Mariaweiler so „reibungslos“ verläuft, worüber sich die SPD-Vorsitzende, Liesel Koschorreck, offen sehr freut. Es wäre auch schön, wenn Frau Koschorreck in diesem Zusammenhang nicht Äpfel mit Birnen vergleichen würde, indem sie gleichzeitig die Bürgerproteste in Lendersdorf anspricht.

Wohnmodule neben Schule

In Lendersdorf soll nämlich kein Hotel oder ein sonstiges bestehendes Gebäude zur Unterbringung der Flüchtlinge angemietet werden – dagegen hätte sich kein Lendersdorfer Bürger gewehrt. Hier sollen Wohnmodule in unmittelbarer Nähe von Schule und Kindergärten auf bestehende Sport- und Freizeitstätten gebaut werden, was dazu führt, dass diese gar nicht mehr oder teilweise nur noch bedingt genutzt werden können. Das sind ganz andere Voraussetzungen als in Mariaweiler.

Anwohner einbeziehen

„Es ist wichtig, die Anwohner von Beginn an mit einzubeziehen“, freut sich Frau Koschorreck… Für die Mariaweiler Bürger ist es sehr erfreulich, dass man sie von Anfang an über die Pläne zur Aufnahme der Flüchtlinge informiert hat und sie in die Umsetzung der Projekte aktiv mit einbezieht.

Das hat bei der Projektplanung für den in Lendersdorf gewählten Standort niemand getan. Statt dessen wurden Informationen den Lendersorfer Bürgern bewusst vorenthalten! Hier war das Miteinbeziehen der vorhandenen Bürger niemandem wichtig – auch Frau Koschorreck nicht. Warum? Vielleicht doch wegen des gewählten Standortes? Vielleicht hätten ja auch die Mariaweiler Bürger sich gewehrt, wenn es in ihrem Ort wie in Lendersdorf „gelaufen“ wäre …

Um eines möchte ich aber doch sehr bitten: Man sollte endlich – auch vonseiten der „Ampel“ – aufhören, die Lendersdorfer in eine ausländerfeindliche Ecke schieben zu wollen.

Gegen den Standort

Da gehören sie nicht hin, denn sie protestieren nicht gegen die Aufnahme von Flüchtlingen, sondern gegen den Standort!

Oder hat die Beharrlichkeit für diesen Standort gar etwas damit zu tun, dass in Lendersdorf bisher mehrheitlich die CDU gewählt wurde?


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