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Pressespiegel:

Düren, 26. Juli 2015
aus "Super Sonntag" vom 26. Juli 2015

Ringbus soll Dörfermiteinander verbinden

Attraktive Preise sollen Nutzung des ÖPNV steigern
Düren. Von den Ortsteilen Dürens kann man zwar die Innenstadt mit Bussen erreichen, untereinander sind die Ortschaften jedoch nicht durch Busverkehr verbunden. Das soll in Zukunft anders werden, fordert der SPD-Ortsverein Düren-Nordwest. Ein Ringbusverkehr in den Außenbereichen soll hier im Dürener Nordwesten Abhilfe schaffen.

In vier Bürgerversammlungen informierte der Ortsverein in Hoven, Echtz, Mariaweiler und Merken über seine Vorstellungen. Unterstützt werden sie in ihren Forderungen von der stellvertretenden Bürgermeisterin Liesel Koschorreck sowie vom Landtagsabgeordneten Peter Münstermann, die bei den Bürgerversammlungen ebenfalls das Gespräch mit der Bevölkerung suchten.

Ortsvereinsvorsitzender Ulrich Titz berichtete, dass im Jahre 2018 die bisherigen Linienkonzessionen wegfielen. Nun könnten die Kommunen eigene Wünsche für neue Streckenführungen einbringen. Neue Konzepte könnten entwickelt werden. Hier biete sich die Chance, die Belange der außen liegenden Ortschaften zu berücksichtigen. Wer z. B. jetzt von Echtz-Konzendorf nach Merken fahren wolle, müsse meist erst in die Dürener Innenstadt fahren, um von dort einen Bus nach Merken zunehmen – obwohl die Orte nahe beieinanderlägen. „In einigen Dörfern gibt es Angebote wie Apotheken und Ärzte oder auch Einkaufzentren, die in anderen Ortsteilen fehlen. Kein Ort hält eine komplette Infrastruktur vor“, so Titz. Mit einem Ringbusverkehr wären Angebote in Nachbardörfern auch für ältere Menschen schnell zu erreichen. Außerdem bieten sich auch Vorteile für den Schülerverkehr. Selbst Jobtickets wären denkbar, wenn Menschen in Nachbardörfern arbeiten würden. Zudem könnte der Ringbusverkehr in der Zukunftsperspektive auch als Zubringer von Berufstätigen zum ebenfalls geforderten Haltepunkt des Zugverkehrs in Derichsweiler dienen. Die SPD schlägt deswegen eine Linienführung für den Ringbus ab Birkesdorf Alter Bahnhof (bei der Firma Isola) über die Festhalle Birkesdorf nach Mariaweiler und von dort nach Derichsweiler, Konzendorf, Echtz, Merken und Hoven zurück nach Birkesdorf vor. Die Busse sollen in beide Richtungen fahren. Natürlich ergeben sich auf der Ringfahrt auch Kreuzungspunkte mit den bisherigen Streckenführungen in Richtung Innenstadt, die beibehalten werden sollen.

Liesel Koschorreck ergänzte, dass der Ringbusverkehr ein Baustein sei, mit dem die SPD den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) attraktiver machen wolle. „Ein anderer Baustein ist die Ausweitung des City-Tickets auf die Dörfer im Stadtgebiet. Dadurch wird die Busnutzung attraktiver und würde mehr Fahrgäste anlocken“, so Koschorreck. Dies würde sich langfristig rechnen. Außerdem würden durch entsprechende Angebote auch die Straßen vom Individualverkehr entlastet und die Luftverschmutzung verringert. (red)


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