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Pressespiegel:

Düren, 25. September 2015
aus "Dürener Nachrichten" vom 25. September 2015

Wie geht‘s weiter: inhaltlich und personell?

Knapp zwei Wochen nach der Wahlniederlage trifft sich die Dürener SPD zur Klausurtagung. Dabei geht es um 2020. „Nach wie vor Gestaltungsauftrag.“
Düren. Knapp zwei Wochen nach der Wahl: Henner Schmidt redet nicht lange um den heißen Brei. Ja, die Niederlage schmecke immer noch bitter, und ja, es sei ein Rückschritt. Punkt. Aber der Fraktionsvorsitzende der SPD im Dürener Stadtrat sagt auch: „Das ändert nichts daran, dass wir die Themen, die wir als zukunftsweisend identifiziert haben, weiter verfolgen werden.“ Damit sagt Schmidt: Die „Ampel“-Koalition, bestehend aus seiner Partei, Grünen, FDP und Linken, hat eine Zukunft, er gibt sich überzeugt und kämpferisch. Am Samstag wird die SPD die Wahl vom 13. September in einer Klausurtagung aufarbeiten. Es geht um die Fragen: Wie geht es weiter, inhaltlich und personell?

SPD-Chefin Liesel Koschorreck, die bei der Bürgermeisterwahl nur knapp 30 Prozent einfuhr, spricht von einem „üblichen Prozess“. Jeder könne seinen Frust loswerden, aber auch Ideen einbringen, die in die Zukunft blicken. Sie habe „keine Signale vernommen“, die darauf hindeuteten, dass etwa ihre eigene Position infrage gestellt würde, dass sie zum Rücktritt von der Parteispitze gedrängt würde. Sie selbst wolle abwarten und „die Stadt weiterentwickeln“. So denkt auch Henner Schmidt, der den demografischen Wandel, die Wirtschaftsförderung in Düren und die Schulentwicklung neben dem Masterplan als „die wichtigsten Themen der Zukunft“ nennt. Es gehe nun darum, über Gewerbeansiedlungen und damit verbundene Steuereinnahmen mehr Geld für den Haushalt zu erhalten. Er hoffe, sagt Schmidt, dass der frisch gewählte Bürgermeister Paul Larue gemäß seines Amtes mit der „Ampel“ angemessen zusammenarbeiten werde. Das „gute Ergebnis der Ratswahl 2014 darf nun nicht hinter dem Ergebnis vom 13. September verdeckt werden“, sagt Schmidt. Die Koalition habe nach wie vor einen Gestaltungsauftrag. Nun gehe es darum, sich für die Wahl 2020 aufzustellen. Inhaltlich und personell.

Bewerber stehen nicht Schlange

Dass Bewerber nicht Schlange stehen, weiß er und das weiß Liesel Koschorreck. „Wir verwehren niemandem die Mitarbeit“, sagt die Ex-Bürgermeisterkandidatin. Alle Parteien hätten Probleme, Nachwuchs zu motivieren. Vor allem der Zwischenbau mit Politikern mittleren Alters fehle. Dass die Wahl-Schlappe der „Ampel“ ein Signal der Bevölkerung sei, diese Koalition abzulehnen, sieht SPD-Fraktionschef Schmidt nicht. Auf kommunaler Ebene seien Parteibindungen nicht so erheblich, wie auf Landes- oder Bundesebene. Es ginge weniger ideologisch zu. Deshalb könne die Koalition auch „gut zusammenarbeiten“.


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