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Pressespiegel:

Düren, 24. Januar 2017
aus "Dürener Zeitung" vom 24. Januar 2017

Künftig kein „Winterland“ mehr

Arbeitskreis will Weihnachtsmarkt mit allen Händlern bis zum 30. Dezember
Düren. Spürbar mehr Ambiente beim Weihnachtsmarkt auf der einen, aber kaum Publikumsinteresse an der verlängerten Öffnung von Schlittschuhbahn & Co. bis zum 8. Januar auf der anderen Seite: Der von der „Ampel“-Koalition initiierte Arbeitskreis „Weihnachtsmarkt“ hat am Montag auf seiner ersten Sitzung im neuen Jahr die vergangenen Wochen Revue passieren lassen und ist zu dem Schluss gekommen, in Zukunft auf das „Winterland“ zu verzichten.

„Unser Vorschlag ist, den Weihnachtsmarkt 2017 nur noch bis zum 30. Dezember zu verlängern, dann aber mit allen Händlern“, betont die Vorsitzende des Arbeitskreises, die stellvertretende Bürgermeisterin Liesel Koschorreck (SPD). Ausnahmen soll es nicht geben. Damit könnte das „weihnachtliche Düren“ einheitlich vermarktet werden, schließlich öffnet die Weihnachtskirmes auf dem Wirteltorplatz seit Jahren auch bereits bis zum 30. Dezember. „Wir wollen mit dem Einzelhandel, der vom zusätzlichen Besucherinteresse am Weihnachtsmarkt profitiert hat, weiter an einem Gesamtkonzept arbeiten“, kündigt Koschorreck weiter an. Und auch eine bessere Verbindung zwischen Weihnachtsmarkt und dem Anfang Dezember erstmals ausgerichteten Adventsmarkt der Pfarre St. Lukas rund um die Annakirche soll gefunden werden. Zudem soll weiter an einer Lösung für eine Erreichbarkeit der Rathausempore gearbeitet werden. Weil Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer die zusätzlichen Angebote nicht nutzen konnten, hatte es Kritik gegeben.

Kritik übt Koschorreck ihrerseits an der CDU, die eine Einladung zum Arbeitskreis ausgeschlagen hatte. Man habe die CDU in der Vergangenheit nicht eingeladen, weil sie stets erklärt hatte, nichts verändern zu wollen. „Die Zustimmung der CDU zum neuen Konzept im Steuerausschuss hatte mich jedoch dazu veranlasst, sie zum ersten Treffen des Runden Tisches in diesem Jahr einzuladen“, betont Koschorreck. Sie kündigt an, auch in Zukunft auf den Arbeitskreis setzen zu wollen: „Die Gemeinsamkeit, das Einbeziehen der Schausteller und der anderen Beteiligten ist mir und meinen Kollegen von der ‚Ampel-plus-Koalition‘ wichtig.“ (ja)


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