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Pressespiegel:

Düren, 25. Dezember 2016
aus "Super Sonntag" vom 25. Dezember 2016

Von Sonntag zu Sonntag

Betonklötze schützen Weihnachtsmarktbesucher
Auch in Düren zeigte der Terrorakt von Berlin Wirkung. Die Stadtverwaltung hielt zum Gedenken an die Opfer des Anschlags auf dem Weihnachtsmarkt Breitscheidplatz und als Zeichen der Solidarität mit deren Angehörigen am Mittwoch um 12 Uhr eine Schweigeminute ab. Bürgermeister Paul Larue hatte die Mitarbeiter dazu aufgerufen, sich zu beteiligen und die Arbeit still schweigend für eine Minute ruhen zu lassen. Auch der Stadtrat gedachte am Mittwoch mit einer Schweigeminute der Opfer. Die Beschicker des Dürener Weihnachtsmarktes verzichteten am Dienstag und Mittwoch aus Respekt vor den Opfern auf Musik und Auftritte. Trotz der Anschläge in Berlin soll der Weihnachtsmarkt aber als „Dürener Winterland“ bis zum 8. Januar fortgeführt werden.

Damit sich die schrecklichen Ereignisse von Berlin in Düren nicht wiederholen, schützen ab dieser Woche auch riesige Betonblöcke den Dürener Weihnachtsmarkt. Dies beschlossen am Dienstag Polizei und Ordnungsamt. Zwar sind die Betonklötze alles andere als schön, aber sie sind zumindest sicher. Die Stadt hat die Betonklötze kurzfristig angemietet, denkt aber über den Kauf von dann auch optisch schöneren Barrieren nach.



Kurz nachdem die Betonblöcke rund um den Weihnachtsmarkt aufgestellt wurden, sprengten zwei Täter wenige Meter weiter in der Kölnstraße die Geldautomaten der Sparda-Bank. Anwohner wurden um kurz vor vier Uhr in der Nacht durch einen lauten Knall aufgeweckt und riefen die Polizei. Nach einer sofort eingeleiteten Fahndung konnten dann auch kurze Zeit später zwei mutmaßliche Täter in Frechen festgenommen werden.



Die Ampel plus hat am Mittwoch im Stadtrat den Antrag gestellt, dass die „Maßnahmen zur Stärkung der städtischen Ordnungsdienste unter Einbeziehung der Streetwork-Arbeit mit einer konzeptionellen Tiefe gebündelt werden, um so eine nachhaltige Situation zu schaffen“. Hierzu soll in einer einzuberufenden Sondersitzung der Hauptausschüsse umfänglich mit den beteiligten Ämtern für Recht und Ordnung und Jugendamt beraten werden. Die Ampel plus begründete ihren Antrag mit den jüngsten Ereignissen in Düren. Diese würden den hohen Anspruch und die Belastungssituationen, in die städtische Bedienstete des Sicherheits- und Ordnungsdienstes geraten können, belegen. Wo immer möglich, sollen im Rahmen organisierter Sicherheitspartnerschaften mit der Polizei prophylaktische Maßnahmen verhindern helfen, dass ‚Grenzsituationen’ überhaupt entstehen. Sollten bestimmte Bereiche des Stadtgebietes als besondere Schwerpunkte von sicherheitsrelevanten Gefährdungen identifiziert werden können, sollte zur Unterstützung der personellen Präsens geeigneter Sicherheits- und Ordnungskräfte auch der Einsatz von dauerhaft oder auch temporär aktiven Überwachungskameras erwogen werden.

Die beiden stellvertretenden Bürgermeisterinnen Liesel Koschorreck (SPD) und Carmen Heller-Macherey (Die Grünen) legen großen Wert darauf, dass der Umbau des Marktplatzes im November 2017 fertiggestellt ist: „Dann kann der Weihnachtsmarkt wie in diesem Jahr auf dem Kaiserplatz stattfinden, und die Händler des Wochenmarktes können wieder vom Kaiserplatz auf den Markt ziehen. Es ist wichtig, dass das erfolgreiche diesjährige Konzept des Weihnachtsmarktes verstetigt und nicht unterbrochen wird“, erklärten die beiden Politikerinnen in dieser Woche. Die Ampel Plus traut dem städtischen Tiefbauamt und den beteiligten Ingenieurbüros dies zu, nachdem mit dem Umbau der Kölnstraße und des so genannten Kölntorplatzes eine fristgerechte und gelungene Arbeit vorgelegt worden ist. „Die attraktive Gestaltung der Kölnstraße ist das erste sichtbare Projekt des umfangreichen Masterplans Innenstadt“, betonte der SPD-Fraktionsvorsitzende Henner Schmidt. Neben mehreren Platz- und Parkgestaltungen wird derzeit an der Entwicklung des Gebietes südlich der Eisenbahnlinie gearbeitet und das Beleuchtungskonzept schrittweise realisiert, das Angsträume beseitigen und städtebauliche Qualitäten hervorheben soll. „Wir sind dem Land NRW dankbar, dass die Stadt etwa 35 Mio. Euro für Umgestaltungsmaßnahmen und zur Beseitigung von Missständen erhält“, so Schmidt.

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