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Pressespiegel:

Düren, 14. Februar 2017
aus "Dürener Jülicher" vom 14. Februar 2017

Mini-Besatzungen dürfen künftig Ölspuren beseitigen

Peter Münstermann und Liesel Koschorreck: „Endlich Entlastung der freiwilligen Feuerwehren. “
Kreis Düren. In einem längeren Diskussionsprozess zwischen den Behörden ist es endlich zu einer neuen Regelung zur Beseitigung von Ölspuren gekommen.

Mit Erlass von vergangener Woche besteht die Möglichkeit, bei Bedarf nur mit einem Feuerwehrfahrzeug mit Truppbesatzung auszurücken. Statt früher mindestens sechs reichen damit künftig in den meisten Fällen nur noch zwei Einsatzkräfte für solche Gelegenheiten aus.

Hierzu sagen die SPD-Landtagsabgeordneten Peter Münstermann und Liesel Koschorreck: „Eine gute Nachricht für die Feuerwehr, die hierdurch erheblich entlastet wird. Das kommt besonders den freiwilligen Feuerwehren in Nordrhein-Westfalen zugute“.

Weiterhin werde durch eine Ausschreibung des Landesbetriebs Straßenbau dafür gesorgt, dass künftig leichter private Drittfirmen mit der Beseitigung von Ölspuren auf Landesstraßen beauftragt werden können, um Straßen früher freigeben zu können. Diesen Rahmenvertrag können auch die Kommunen für ihre Straßen nutzen, auf denen in den meisten Fällen die Ölspuren zu beseitigen sind.

Münstermann und Koschorreck weiter: „Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte sind auf die Akzeptanz ihrer Familien und die Bereitschaft ihrer Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber angewiesen. Beides droht zu schwinden, wenn Straßen gereinigt und gesichert werden müssen. Das ist keine Aufgabe der Feuerwehr. Die freiwilligen Feuerwehrleute können sich künftig auf ihre Kernaufgaben konzentrieren. So stärken wir das Ehrenamt.“


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