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Pressespiegel:

Düren, 31. Mai 2017
aus Jülicher Nachrichten, Dürener Nachrichten und Dürener Zeitung vom 31. Mai 2017

Liesel Koschorreck will sich nun auf die Kommunalpolitik in Düren konzentrieren

Düren. Zum Treffen in einem Dürener Café kommt sie unmittelbar nach der letzten Fraktionssitzung in der vergangenen Woche. Die SPD hat vereinbart, dass Mike Groscheck den Landesvorsitz übernehmen soll und Norbert Römer erst einmal weiter die Fraktion führt. Beides findet Liesel Koschorreck, 65, gut. Jetzt sitzt sie da und soll sagen, wie sie sich fühlt. Sie war von 2005 bis 2010 und von 2015 bis zum gestrigen Tag im NRW-Landtag, zudem fast 20 Jahre im Landesvorstand Beisitzerin. Und nun ist Schluss. Das Ende aber ist freiwillig gewählt, sie hat einen „klaren Schnitt gemacht“, auch wenn sie sich daran erst einmal gewöhnen muss.

Liesel Koschorreck will sich nun auf die Kommunalpolitik in Düren konzentrieren, auch da ist sie seit Jahrzehnten dabei. Sie ist stellvertretende Bürgermeisterin „mit vielen Terminen“. Die Begegnung mit den Menschen ist für Koschorreck das Salz in der politischen Suppe. Deshalb will sie auch nach ihrer Zeit im Landtag versuchen, die einmal gestrickten Netzwerke in und nach Düsseldorf zu halten. Sie hat im Haushalts- und Finanzausschuss gesessen, im Ausschuss für Kommunalpolitik und im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss der West LB. Im Untersuchungsausschuss zum Terror-Fall Anis Amri ist sie ebenso dabei, die Arbeit wird sie noch zwei, drei Wochen beschäftigen.

Für Koschorreck war also seit langem klar, dass sie dem nächsten Landtag nicht mehr angehören würde. Der Kreis Düren ist nur noch mit zwei statt bisher sechs Landtagsabgeordneten in Düsseldorf vertreten. Ob daraus folgt, dass die Region um Düren künftig nicht mehr so gut in der Landeshauptstadt vertreten ist, wird sich zeigen. Koschorreck nimmt für sich in Anspruch, heimatliche Belange in Düsseldorf zur Sprache gebracht zu haben, „oft mit Erfolg“. Sie habe sich zum Beispiel dafür eingesetzt, dass auf kommunaler Ebene die Ausschussvorsitzenden, aber auch die Vorsitzenden der Bezirksausschüsse Geld erhalten.

Warum die SPD die Wahl verloren hat, begründet die Birkesdorferin auch mit der „Schlechtrederei der CDU“. Die SPD und Hannelore Kraft hätten „gute Arbeit geleistet, dies aber vielleicht nicht ausreichend vermittelt“. Vielleicht hätte sich die SPD auch zu sicher gefühlt, mutmaßt Koschorreck.

Sie wird sich nicht nur im Dürener Rat und als Vorsitzende des Sozialausschusses weiter engagieren, sondern auch bei In Via, einem Verein, der sich um Obdachlose kümmert. „Ich lasse jetzt erst einmal alles auf mich zukommen“, sagt sie Sozialdemokratin, die nicht nur eine erwachsene Tochter (34), sondern mittlerweile auch vier Enkel hat.

„Die SPD hat gute Arbeit geleistet, dies aber vielleicht nicht gut genug vermittelt.“
Liesel Koschorreck, die sich jetzt auf Dürener Politik konzentriert


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