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Pressespiegel:

Düren, 26. September 2017
aus Dürener Nachrichten vom 26. September 2017

Tanzende Jugend ist ein Aushängeschild

Jahreshauptversammlung beim Regionalverband
Düren. Die Karnevalisten fordern den öffentlichen Schutz vor Anschlägen ein. „Der Staat muss uns schützen. Es kann nicht sein, dass wir Lkw oder Betonblöcke hinstellen müssen.“ Die Forderung von Heribert Kaptain, dem Präsidenten des Regionalverbandes Düren (RvD) im Bund Deutscher Karneval (BDK), war deutlich. Der Vorsitzende des RvD mit seinen 149 Mitgliedsvereinen und mehr als 21.000 Mitgliedern im Gebiet zwischen Jülich und Blankenheim nahm in der Jahreshauptversammlung seines Verbandes eine „Steilvorlage“ aus dem Grußwort der Dürener Vize-Bürgermeisterin Liesel Koschorreck (SPD) auf, die unmissverständlich feststellte: „Die Vereine können die Sicherheitsbedingungen nicht stemmen. Da müssen Staat und Kommunen helfen.“ In dem einstündigen Bericht des RvD-Präsidenten nahm das Thema um die Sicherheit von Teilnehmern und Besuchern bei Umzügen einen breiten Raum ein. In zahlreichen Gesprächen, sagte Kaptain, habe man Lösungen gefunden, „die praktikabel, erträglich und finanziell verantwortbar waren“. Aus dem Kreis der Versammlung kam der Dank an die Feuerwehren, Hilfs- und Rettungsdienste sowie die Polizei für den größtenteils ehrenamtlichen Einsatz bei den vielen Veranstaltungen. Für die bevorstehende Session erwartet das RvD-Präsidium in etwa ein Volumen von 800 Veranstaltungen wie bisher, schließt aber eine leichte Rückläufigkeit nicht aus. Rund 5.500 Aktive werden in den 149 Gesellschaften gezählt.

Zwei Aushängeschilder

Zwei Aushängeschilder machen das RvD-Präsidium stark: die tanzende Jugend und das Karnevalsmuseum in Lendersdorf. Die Ergebnisse, die die Tänzerinnen und Tänzer alljährlich vor Ort und überregional einfahren, können sich sehen lassen. Eine überregionale Anerkennung dieser Leistungen ist für den RvD der Auftrag, die Norddeutschen Meisterschaften 2020 in Düren auszurichten. Formen nimmt nach Aussage von Vizepräsident Jakob Loevenich das Karnevalsmuseum im Lendersdorfer St. Augustinus-Krankenhaus nach seinem Umzug an. Ehrenmitglied Matthias Bardenheuer (Frenz) und seine Lebensgefährtin sowie weitere ehrenamtlichen Mitarbeiter hätten ein Vorzeigeobjekt geschaffen, betonte Heribert Kaptain.

Neues Ehrenmitglied

In Würdigung seiner Verdienste, die er sich um das Karnevalsmuseum erwarb, ernannte die RvD-Jahreshauptversammlung den früheren Geschäftsführer des Krankenhauses, Gabor Szück, zum RvD-Ehrenmitglied. Die offizielle Auszeichnung wird am Dienstag vor Karneval beim Empfang des RvD im Museum an Szück überreicht. In der Jahreshauptversammlung des RvD wurde zudem deutlich, dass der demografische Wandel auch vor diesem Verband nicht haltmacht. Im administrativen Bereich werden dringend weitere Mitarbeiter gesucht. Die Position der Geschäftsführung konnte jetzt mit Kathrin Dick (Derichsweiler) nach längerer Vakanz wieder besetzt werden; weiter vakant aber bleiben die Funktion des zweiten Schriftführers und drei Beiratsposten der Gruppen Nord, Eifel und Jülich.
  • Von Fred Schröder

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